02.04.2019 - 10:34 Uhr
AmbergSport

Tischtennis: TV Amberg überrollt TTC Luitpoldhütte

Der erste Meister in den Ligen des Tischtennisbezirkes Oberpfalz Nord steht fest. Er heißt SV Hahnbach II. Er steigt in die Bezirksliga Südwest auf. Dort kämpft ein anderer Verein aus Amberg gegen den Abstieg.

Dem jungen Dreierdoppel des TV 1861 Amberg mit Felix Weiser (rechts) und Alexander Panten (links am Ball) gehört die Zukunft.
von Günter BauerProfil

Nach den Saisonsiegen elf und zwölf haben sich die Hahnbacher Herren vorzeitig den Titel in der Bezirksklasse A Gruppe 3 West gesichert. Der SV steigt damit in die Bezirksliga-Südwest auf. Dort kämpfen aktuell der TTC Luitpoldhütte und der TuS Schnaittenbach III um den Klassenerhalt. Für die Amberger Vorstädter war beim TV Amberg absolut nichts zu holen. Die Überfliegermannschaft der Rückrunde fertigte den TTC auch ohne die Nr. 1, Johannes Raab, klar mit 9:0 ab. Ganze fünf Satzgewinne ließen die Turner an diesem Abend zu. Für die TTC-ler verpasste Stephan Kerschensteiner beim 2:3 gegen Michael Belmer den Ehrenpunkt.

Einen wichtigen 9:5-Erfolg verbuchte der TuS Schnaittenbach II an den Tischen des Schlusslichtes TSG Mantel-Weiherhammer. Bis auf Loi Nguyen Than hatten die Ehenbachtaler zu diesem "Schicksalsspiel" das stärkste Team aufgeboten. Trotzdem taten sich die Schnaittenbacher im ersten Durchgang schwer. Die Ein-Punkte-Führung aus den Doppeln (2:1) hatte zur Halbzeit weiter Bestand. Als Hans Apfelbacher das Einserduell gegen Heinz Artmann 3:2 für sich entschied, ging ein Ruck durch die Mannschaft. Zwei weitere Siege durch die besten Schnaittenbacher Holger Strobel und Felix Hiemer erhöhten den Zwischenstand auf 8:4. Die Niederlage von Lukas Heindl gegen Rudolf Eder wurde schnell abgehakt, als Volker Hoffmann durch sein 3:0 über Karlheinz Herzog den vielumjubelten Siegpunkt erzielte. Schnaittenbach verkürzte mit diesem Zweier den Abstand auf den Tabennenachten DJK Steinberg II auf zwei Zähler. Nur einen weiteren Punkt mehr hat Luitpoldhütte als Siebter auf dem Konto. Es ist also ein spannender Abstiegskampf vorprogrammiert.

Auf dem Weg zum Titel der Bezirksklasse wollte der SV Hahnbach II zu Hause gegen den SV TuS/DJK Grafenwöhr kein Risiko eingehen und trat mit der besten Besetzung an, Die Gäste mussten stark ersatzgeschwächt mit Spielern aus der dritten Garnitur an die Tische gehen. Am Ende verbuchte Hahnbach einen klaren 9:0 Sieg. Für die Gäste standen nach eineinhalb Stunden nur drei Satzgewinne auf dem Spielbericht. Beim TTC Kolping Hirschau II schien sich ein weiterer Schnelldurchgang anzubahnen. Hahnbach gewann alle drei Eingangsdoppel und erhöhte durch Hannes Pickel und Christian Banzer gar auf 5:0. Hans Fleischmann stoppte mit einem klaren 3:0 über Christoph Marxer vorerst den Lauf der Hahnbacher. Zur Halbzeit lag des SV mit 6:3 in Führung. Als in Durchgang zwei die Hirschauer Mitte (Hans Fleischmann und Johannes Birner) auf 6:7 verkürzte, keimte bei den Kaolinstädtern nochmals Hoffnung auf. Die wurde mit Siegen von Jürgen Wagner und Andreas Strobl gegen das TTC-Schlusspaarkreuz Josef Lang und Sandro Gärtner zunichte gemacht.

Nach der Klatsche in Hahnbach wahrte der SV TuS/DJK Grafenwöhr seine Chance auf Platz zwei durch einen 9:3 Heimsieg über den TTC Kolping Hirschau II. Hirschaus Nr. 2, Markus Steinl, war an allen Punkten beteiligt.

Auch der TV Amberg II darf sich noch Chancen auf den zweiten Tabellenplatz machen. Die Turner bezwangen den TTC Luitpoldhütte II mit 9:4 und weisen vor dem letzten Spieltag einen Minuspunkt mehr auf als die Grafenwöhrer auf. Wer an Ende Zweiter wird, entscheidet sich am 13. April im direkten Vergleich der beiden Teams. Der SV TuS/DJK geniest dabei Heimrecht. Das könnte von Vorteil sein. Der FC Freihung muss nach der 2:9 Heimniederlage gegen den TV Amberg II den Weg in Bezirksklasse B antreten. Mit drei Zahlern Rückstand auf das rettende Ufer hilft den Freihungern nur eine Entscheidung am grünen Tisch, falls die Liga auf Sollstärke aufgefüllt wird.

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