03.12.2019 - 16:55 Uhr
AmbergSport

TTSC Kümmersbruck bestraft überhebliche Franken

In der Tischtennis-Verbandsoberliga schlägt der TTSC zuerst Sparta Noris Nürnberg und dann die SpVgg Erlangen, die ohne Spitzenpaarkreuz angereist ist.

Symbolbild.
von Günter BauerProfil

Eine optimale Bilanz von 4:0 Punkten erzielte der Tischtennis-Verbandsoberligist TTSC Kümmersbruck beim vorletzten Hinrundenauftritt. Zunächst gewann der TTSC ihr Heimspiel gegen die zweitplatzierte SpVgg Erlangen mit 9:4.

Tags darauf gelang an den Tischen der DJKJ Sparta Noris Nürnberg ein 9:5. Mit den Saisonsiegen zwei und drei schraubte Kümmersbruck sein Punktekonto auf 8:8 und kletterte in der Tabelle auf den vierten Rang.

Die zweitplatzierte SpVgg Erlangen scheint sich den Weg zum TTSC Kümmersbruck deutlich einfacher vorgestellt zu haben. Sie waren ohne ihr komplettes Spitzenpaarkreuz in die Oberpfalz angereist. Diese "Überheblichkeit" sollte sich am Ende rächen. Bei den Gastgebern fehlte Martin Franz wegen Problemen am Handgelenk. Aus den Doppeln ging der TTSC mit einer 2:1-Führung in die Einzel. Nachdem die TTSC-Spitzen nur einen Punkt von Juraj Zatko im Duell der beiden Einser gegen Kenan Birkmann beisteuern konnten, sprang der Rest der Mannschaft in die Presche. Besonders ragte in der Mitte Michael Hummel heraus, der bei seinen Siegen über An Nguyen und speziell über Alexander Burkard eine hervorragende Leistung bot. Hummels starker Auftritt gegen Burkard wurde mit einem 11:4 im Entscheidungssatz und dem Siegpunkt belohnt.

Wolfgang Höfer scheint mit dem 3:2 über Jürgen Dürrbeck und dem nicht mehr zählenden Sieg über Norbert Speckner seine Form wieder gefunden zu haben. Ein Topspiel lieferte Ersatzmann Alexander Nedostup. Er rang nach verlorenem ersten Satz Norbert Speckner nieder.

Einen Tag später ging der TTSC bei der DJK Sparta Noris Nürnberg an die Tische. Aus dem 1:2-Rückstand machten die TTSC-Spitzen eine 3:2-Führung. Besonders Juraj Zatko bot in Nürnberg nach zuletzt "schwächeren" Auftritten mit zwei Punkten gegen das aggressive junge Topduo der Gastgeber eine Top-Leistung.

Im der Mitte knüpfte Michael Hummel an den tollen Auftritt des Vortages an und gewann beide Einzel. Im letzten Einzel lag der gegen Erlangen pausierende Martin Franz gegen Michael Heinlein nach Sätzen bereits 0:2 zurück.

Das Coaching des "ausgebooteten" Alexander Nedostup brachte Martin Franz auf die Erfolgsspur zurück. Mit 11:6, 11:8 und 11:9 drehte er die Begegnung und erzielte damit den entscheidenden Zähler zum 9:5.

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