Der unangenehmste Gegner für den ERSC Amberg

Amberg
11.11.2022 - 15:42 Uhr

Zwei richtige Packungen gegen diese Mannschaft mussten die Wild Lions in der vergangenen Saison in der Eishockey-Bayernliga verdauen. Am Sonntag wartet nun ein hartes Stück Arbeit, wenn die "Flussratten" aufkreuzen.

Der ERSC Amberg will am Sonntag gegen Geretsried punkten.

Es gibt Gegner, die einem aus welchen Gründen auch immer unangenehm sind, unabhängig vom Tabellenstand. Der ERSC Amberg erwartet so einen am Sonntag, 18.30 Uhr, vor eigenem Publikum. Die River Rats aus Geretsried haben den Wild Lions seit dem Bayernliga-Aufstieg schon einige Probleme bereiten können. In Geretsried setzte es für Amberg mit 4:9 und 1:8 richtige Packungen und selbst beim letztjährigen 4:3-Heimerfolg war für die Löwen harte Arbeit angesagt, bis die Punkte im Trockenen waren. Das ist auch diesmal zu erwarten, denn die River Rats konnten zuletzt drei Siege in Serie einfahren, unter anderem gegen Waldkraiburg und in Erding. Am Freitagabend hatten sie Gelegenheit, diese Serie gegen Dorfen noch auszubauen. Auf jeden Fall fahren sie mit viel Selbstvertrauen an den Schanzl.

Das Team von Interimscoach Kevin Olivo pflegt ein schnörkelloses Eishockey, mit konsequentem Forechecking und direktem Zug zum Tor. Dabei sind die Geretsrieder sehr ausgeglichen besetzt und bereits 18 Spieler haben gepunktet, am häufigsten Ondrej Horvath (17 Punkte) und Marek Haloda (10). Im Tor wechseln sich Ex-DEL-Akteur Martin Morcinietz – einst bei den Augsburger Panthern - und Johann May ab, wobei Letzterer bislang die bessere Quote hat.

Für den ERSC sind die Ergebnisse gegen Geretsried aus den vergangenen Spielzeiten Warnung und Fingerzeig genug. Den Löwen muss es gelingen, ihr eigenes Spiel aufzuziehen und den Gegner entsprechend unter Druck zu setzen. In der Lage dazu sind sie zweifellos, könnten aber die Chancenverwertung noch ein wenig optimieren. Chris Spanger, der sportliche Leiter, zeigt sich jedenfalls zuversichtlich vor der Aufgabe am Sonntag, hofft dabei auch „auf die volle Unterstützung unserer Fans“. Ein wichtiger Faktor ist dabei sicherlich, wie das schwere Freitagabendspiel der Löwen in Ulm verlaufen ist.

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