15.10.2018 - 17:01 Uhr
AmbergSport

"Unglaubliches Glück"

Wolfgang Schmatz wird beim Ironman-Triathlon auf Hawaii Vizeweltmeister. Beinahe aber wäre das Rennen für ihn schon auf der Radstrecke beendet gewesen.

Wolfgang Schmatz (vorne) auf der Radstrecke.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Zum vierten WM-Titel nach 2012, 2013 und 2017 reichte es nicht ganz, doch auch dieses Jahr stand Wolfgang Schmatz beim Ironman-Triathlon auf Hawaii wieder auf dem Treppchen. Zum sechsten Mal bei seinem elften Start. "Ich bin voll zufrieden, da waren dieses Mal richtige Kaliber dabei", sagte der 56-jährige Amberger, der nach 9:36:08 Stunden als Zweiter seiner Altersklasse (55 bis 60) ins Ziel kam. Hinter dem US-Amerikaner Richard Sweet, der mit 9:14:23 Stunden für die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen einen neuen Altersklassenrekord aufstellte.

Beim Schwimmen war Schmatz etwas eingekeilt und mit 1:07 Stunden etwas langsamer als sonst. "Auf dem Rad war es dann perfekt", berichtet Schmatz. Diesmal ohne die berüchtigten Mumuku-Winde fuhr er einen 37er-Schnitt und neue Bestzeit (4:51 Stunden), hatte aber "unglaubliches Glück", als in einer Verpflegungsstelle ein Radfahrer über eine Flasche fuhr und sich vor ihm überschlug. Schmatz riss im Reflex sein Rad auf die richtige Seite und kam ohne Sturz davon. Der Marathon (3:30:12) war dann "mit Höhen und Tiefen, es war sehr heiß, aber ich habe einfach durchgezogen".

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