21.03.2019 - 15:09 Uhr
AmbergSport

VC Amberg: Mehr Zeit für Nachwuchsspieler

Das letzte Saisonspiel für den Bayernliga-Meister VC Amberg steht an. Es geht nach Unterfranken. Dort trifft man einen alten Bekannten aus vergangenen Volleyball-Zeiten.

Der VC Amberg schlug im Hinspiel den TSV Eibelstadt II mit 3:1. Im Bild rechts der Amberger Dreierblock, gestellt von. Flo Wachler, Phil Wiesent und Kapitän Sebastian Barth (von links).
von Gerd SpiesProfil

Noch einmal nach Unterfranken, zum Würzburger Vorstadtverein TSV Eibelstadt II, müssen die Amberger Bayernliga-Volleyballer zum Saisonschluss reisen. Der Aufsteiger spielte eine beachtliche Saison, kann bei einem Sieg auf den sechsten Tabellenplatz vorrücken. Nach der großartigen Saison mit bisher nur einer Niederlage und der souveränen Meisterschaft kann nun das Team von Trainer David Fecko die Saison locker ausklingen lassen. Die Befürchtung noch vor Wochen, dass es gegen die unberechenbare zweite Garde des unterfränkischen Drittligisten noch um die Meisterschaft gehen würde, hat sich glücklicherweise nicht bewahrheitet.

David Fecko und Co. können nun ganz entspannt zum Club des Ex-Amberger Volleyballers Wolfgang Kießling reisen und den jungen Spielern Einsatzzeiten ermöglichen. Außenangreifer Julian Zoll fehlt sowieso, er kämpft an diesem Wochenende in Berlin im Sand um einen Platz im Nationalkader Beachvolleyball. Für ihn stehen Phil Wiesent und Alex Lomitzki auf Außen bereit. Phil Wiesent bewies beim Heimspiel gegen den TV Bad Windsheim am vergangenen Wochenende eine solide Leistung und Nervenstärke.

Für die Verantwortlichen des VC Amberg haben derweil schon die Planungen für die kommende Regionalliga-Saison begonnen. Vermutlich wird man auch in der Regionalliga die Heimspiele in der Luitpoldschule austragen, auch wenn die Halle nicht die geforderte Mindesthöhe besitzt. Klar ist, dass nicht nur die Suche nach Sponsoren intensiviert werden muss, sondern auch der Kader gezielt ergänzt werden muss. Dabei will man die Priorität, auf junge Spieler der Region zu bauen, nicht aus den Augen verlieren. Die Mannschaft braucht aber auf mehreren Positionen personelle Alternativen, wenn bei Verletzung Spieler ausfallen. Wichtig ist, dass der erfolgreiche Meister-Kader auch in der nächsten Saison zur Verfügung steht. Hier ist man schon auf einem guten Weg.

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