02.09.2018 - 20:50 Uhr
AmbergSport

Vilseck weiter an der Spitze

Der SC Luhe-Wildenau bleibt auch am siebten Spieltag der Fußball-Kreisliga Süd ungeschlagen, verliert aber Platz eins.

Das war die 1:0-Führung für den überlegenen TuS Rosenberg durch den aufgerückten Linksverteidiger Stefan Götz (rechts), der den Königsteiner Torhüter Thomas Bunzel (Mitte) mit einem Flachschuss bezwang. Der Königsteiner Bernd Schmidt (links) konnte nicht mehr rettend eingreifen.
von Christian Frühwirth Kontakt Profil

Durch ein 1:1-Unentschieden beim Bezirksliga-Absteiger TuS/WE Hirschau verpasste es der SC Luhe-Wildenau am Sonntag, sich die Tabellenführung vom FV Vilseck zurückzuholen. Der hatte Platz eins am Freitagabend durch einen Sieg beim SC Germania erobert. Der neue Tabellenzweite SC Luhe-Wildenau und der Tabellendritte SV Schmidmühlen (2:2 am Freitagabend gegen die DJK Utzenhofen) sind die einzigen beiden Mannschaften noch ohne Niederlage. Ohne Sieg hingegen ist weiterhin Schlusslicht TSV Königstein nach der Niederlage in Rosenberg und der SC Germania Amberg. Ein Tor, eine Vorlage, Heimsieg gegen den 1. FC Schlicht: Auerbachs neuer Spielertrainer Daniel Dietrich fand auf Anhieb den Schlüssel zum Erfolg.

TuS/WE Hirschau - SC Luhe-Wildenau 1:1 (0:1)

Torre: 0:1 (23.) Ludwig Tannhäuser, 1:1 (79.) Marco Horn - SR:Markus Schreiner (SV Inter Amberg) - Zuschauer: 180 - Gelb-Rot: Daniel Huber (TuS/WE)

(fdl) In einem spannenden und kampfbetonten Spiel war der SC Luhe-Wildenau in der ersten Hälfte überlegen und hatte auch die besseren Chancen. Eine davon nutzte Ludwig Tannhäuser zur Führung (23.). Den leicht verdeckten Schuss aus rund 16 Metern konnte TuS/WE-Torwart Alexander Koeck zwar nicht parieren, ansonsten aber war er wieder ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. Der TuS/WE Hirschau traf in der 34. und später in der 60. Minute ebenfalls, doch der sicher leitende Schiedsrichter Markus Schreiner gab die Tore wegen Foulspiels und Abseitsstellung nicht. Die Hausherren erhöhten in der zweiten Hälfte ihre Angriffsbemühungen und kamen in der 79. Minute durch Marco Horn zum verdienten Ausgleich. Beide Mannschaften kämpften bis zum Schluss um jeden Ball und wollten sich mit der Punkteteilung nicht zufrieden geben, die aber über die gesamte Spielzeit gesehen gerecht war.

TuS Schnaittenbach - 1. FC Rieden 0:2 (0:1)

Tore: 0:1/0:2 (17./48.) Maximilian Nimsch - SR: Matthias Schubert (Neustadt am Kulm) - Zuschauer: 100

(ols) Rieden gewann völlig verdient, am Ende hatte die Mannschaft um Schnaittenbachs Trainer Turan Bafra sogar noch Glück, dass die überlegenen Gäste so fahrlässig mit ihren Tormöglichkeiten umgingen. Schnaittenbach musste wieder auf sechs Stammkräfte verzichten. Für den verletzten TuS-Schlussmann Jakub Richter wurde Dani Wunschel reaktiviert. Die Riedener zeigten von Beginn an, dass sie zu den Spitzenteams der Liga gehören, überzeugten mit gutem Spielaufbau und schnellem Umschaltspiel. Vielleicht wäre das Spiel anders gelaufen, wenn bereits in der 3. Minute ein Foul an Johannes Bösl vom Unparteiischen als Notbremse geahndet worden wäre. Riedens Daniel Hummel lenkte das Spiel nach Belieben und beschäftigte meist gleich mehrere TuS-Akteure. Auch im Angriff blieb der Gastgeber blass und harmlos.

TuS Rosenberg - TSV Königstein 4:1 (1:0)

Tore: 1:0 (38.) Stefan Götz, 2:0/3:0 (52./59.) Philipp Witzel, 3:1 (72.) Thomas Scheidler, 4:1 (84.) Pascal Behringer - SR: Nico Hauser - Zuschauer: 285

(kok) Im Kirwa-Spiel feierten die Rosenberger ihren ersten Heimsieg der Saison, Schlusslicht Königstein hingegen ist weiter ohne Dreier. Die erste Großchance hatten allerdings die Gäste nach einer Unstimmigkeit in der Rosenberger Defensive. Der TuS machte das, was er am besten kann und kombinierte sich in der ersten Hälfte immer wieder schön vor das gegnerische Gehäuse. Doch die Königsteiner spielten ebenfalls munter mit, hielten stets dagegen und hatten danach noch eine weitere vielversprechende Torchance, die der Rosenberger Schlussmann mit den Fingerspitzen verhinderte. Es dauerte bis kurz vor dem Ende der ersten Hälfte, ehe der Rosenberger Stefan Götz nach schöner Vorarbeit über außen locker zur 1:0-Führung einschob. Nach dem Seitenwechsel ruhte sich die Heimelf nicht aus und legte nach: Der prima aufgelegte Rosenberger Philipp Witzel glänzte dabei mit einem Doppelpack, bei dem er seine Geschwindigkeit ausnutzte und der Königsteiner Abwehr keine Chance ließ. Der TSV hatte gute Möglichkeiten, traf aber zunächst nur zweimal Aluminium. Ein sehenswerter Fernschuss von Thomas Scheidler zum Anschlusstreffer ließ die Gäste noch einmal hoffen, die sich in der letzten Viertelstunde ein leichtes Übergewicht erspielten und alles nach vorne warfen. Letztlich machte aber der Rosenberger Pascal Behringer mit dem Treffer zum 4:1 den Deckel drauf.

SV 08 Auerbach - 1. FC Schlicht 4:0 (2:0)

Tore: 1:0 (29., Foulelfmeter) Daniel Dietrich, 2:0 (43.) Marcel Meyer, 3:0 (66.) Bastian Lindner, 4:0 (86.) Matthias Förster - SR: Marcel Pröhl (Bayreuth) - Zuschauer: 120 - Besonderes Vorkommnis:(29.) Sebastian Ficker (Auerbach) scheitert mit Elfmeter am Gästetorhüter, der Strafstoß wird aber wiederholt, da ein Gästespieler bereits im Strafraum war

(sht) Die Auerbacher zeigten unter der Regie des neuen Spielertrainers Daniel Dietrich, dass mehr in ihnen steckt, als es der Tabellenplatz aussagt. Bereits nach vier Minuten musste der Gästetorhüter Andre Schneider einen Lindner-Kopfball entschärfen. Beide Abwehrreihen standen kompakt und ließen wenig zu. Ein Zuspiel auf Förster wurde vom Torhüter im Strafraum mit Foul unterbunden. Es gab "Gelb" und Elfmeter. Ficker trat an, scheiterte aber am Schlussmann, doch der Schiedsrichter ließ den Strafstoß wiederholen, da ein Verteidiger der Gäste bereits in den Strafraum gelaufen war. Bei der Wiederholung trat der neue Spielertrainer Dietrich an und verwandelte sicher zum 1:0. In der 43. Minute dann ein zentimetergenauer Pass von Dietrich in die Schnittstelle der Abwehr, Marcel Meyer war frei durch, umkurvte noch den Torhüter und schob zum 2:0 ein. Nach der Pause standen die Hausherren weiterhin sicher in der Defensive und hätten bei einer besseren Chancenverwertung das Spiel frühzeitig entscheiden können. In der 66. Minute rutschte dem Gästetorhüter eine Ecke durch die Hände und Lindner staubte aus kurzer Distanz zum 3:0 ab. Den Schlusspunkt zum 4:0 markierte Förster aus 16 Metern.

ASV Haselmühl - SV Freudenberg 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 (28.) Andreas Hammerl, 2:0 (78.) Daniel Ibler, 3:0 (90.+2) Matthias Schmidt - SR: Uli Schneider (Freystadt) - Zuschauer: 70

(pme) Die Gäste begannen schwungvoll und hatten in den ersten Minuten ihre beste Torchance. In der Folgezeit kamen sie nur durch einige Freistöße zu Möglichkeiten, ohne jedoch Zählbares zu erzielen. Auf der anderen Seite traf Andreas Hammerl nach schönem Zuspiel von Markus Barth zum 1:0. Vor dem Halbzeitpfiff konnte Contrill Smith alleine vor dem Gästetorwart den Ball nicht im Tor unterbringen. In der zweiten Spielhälfte kam von Freudenberg nicht mehr viel und die Heimelf erspielte sich einige hochkarätige Chancen. So zielte Hammerl zweimal über das Tor und Ibler scheiterte an Gästetorwart Meiler. Daniel Ibler erzielte schließlich den erlösenden Treffer zum 2:0 mit einem Lupfer aus 30 Metern über den Torwart hinweg. Kurz darauf scheiterte Lichtenfeld noch am Gästetorwart, der mit einer Glanzparade zur Ecke klären konnte. Den Schlusspunkt setzte der kurz zuvor eingewechselte ASV-Torjäger Matze Schmidt, der nach einem Konter den Ball nur noch am Torwart vorbei einschieben musste.

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