Er kennt sich aus beim SV Inter Bergsteig und im regionalen Amateurfußball; Mit Markus Kipry holt der Bezirksligist einen alten Bekannten zurück an den Bergsteig. Der 51-Jährige hat den Verein auch während seiner Zeit beim Bayernligisten DJK Gebenbach nicht aus den Augen verloren. "Mein Sohn spielt beim SV Inter Bergsteig in der G-Jugend, der ist sechs Jahre alt", erzählt Kipry im Gespräch mit Oberpfalz-Medien.
Den Kontakt zu den Verantwortlichen um Andreas Wächter und Nikolei Dürbeck sei nie abgerissen. Auch deshalb war die Entscheidung, den Trainerjob zu übernehmen, dementsprechend einfach. "Wir hatten wirklich sehr erfolgreiche Jahre, als ich das erste Mal Trainer war. Dementsprechend habe ich dann gesagt, okay, mache ich, habe ich Lust drauf", betont Kipry. und verweist somit auf seine erste Amtszeit am Bergsteig von 2016 bis 2021.
Klassenerhalt bleibt das Ziel
Mit der Verpflichtung von Trainer Kipry setzt der SV Inter Bergsteig ein klares Zeichen im Abstiegskampf. "Er war auf jeden Fall ganz klar unser Wunschkandidat. Das ist Fakt", erklärt Nikolei Dürbeck. Für den Sportlichen Leiter war Kipry besonders geeignet, "weil er den Verein gut kennt und damals sehr gute Arbeit geleistet hat."
Das erklärte Ziel bleibt der Klassenerhalt. Dürbeck zeigt sich zuversichtlich: "Wir sind davon überzeugt, dass er das Ruder mit der Mannschaft herumreißen kann, auch aufgrund seiner Erfahrung." Kipry kann laut Dürbeck weitgehend auf den Kader der Hinrunde zurückgreifen – mit Ausnahme der beiden Abgänge Julian Ceesay und Helmut Jurek (beide SF Ursulapoppenricht). An der ein oder anderen Stellschraube wolle man noch drehen.
Straffes Auftaktprogramm
Für zusätzliche Stabilität soll im Frühjahr auch Übergangstrainer Stefan Meisel sorgen, der nach seiner Verletzung wieder als Spieler zur Verfügung stehen könnte. "Der Stefan hat das hervorragend gemacht in der Übergangszeit. Ich habe ja auch mit ihm telefoniert, bevor ich dann letztendlich die Entscheidung getroffen habe. Er ist ein sehr wichtiger Spieler aufgrund seiner Erfahrung und seiner Persönlichkeit", weiß Kipry zu schätzen. Auch Remi Szewczyk zählt der Trainer zu den Führungsspielern.
Die Ausgangslage könnte für Kipry freilich besser sein. Aktuell steht der SV Inter auf Tabellenplatz 14. Zum rettenden Ufer sind es sechs Punkte. "Es wird eine schwierige Aufgabe, aber sie ist sicherlich nicht hoffnungslos", sagt Kipry. In der Frühjahrsrunde steht freilich ein schweres Auftaktprogramm bevor. Los geht's mit zwei Heim-Derbys gegen den FC Amberg und Upo, ehe man zur SpVgg SV Weiden II muss. "Das sind halt so Spiele, in denen keiner von dir einen Sieg oder sonstiges erwartet. Da kannst du nur überraschen und jetzt schauen wir mal, was wir daraus machen können", erklärt er.
Eines steht bereits fest: Egal, wie der Bezirksligist diese Saison abschneidet, im kommenden Jahr soll es – unabhängig in welcher Liga – mit Kipry weitergehen: "Das ist nicht nur für die Mannschaft, sondern auch für den Verein wichtig, auch um Planungssicherheit zu haben und nicht im Sommer wieder anzufangen zu müssen, einen neuen Trainer zu suchen. Und letztendlich möchte ich wieder auf dem Fußballplatz stehen und meine Ideen einbringen."














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