Beim zweiten Play-off-Spiel um den Aufstieg in die Bayernliga waren rund 1400 Zuschauer im Eisstadion am Schanzl und erlebten einen 5:4-Heimsieg des ERSC gegen den ESV Buchloe.
Der Freistaat Bayern hat nun alle Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern untersagt - da wäre diese Partie davon betroffen gewesen, wenn der Beschluss ein paar Tage früher gekommen wäre. Alternativ hätten keine Fans ins Stadion gedurft - ein Geisterspiel, wie es so schön heißt. Jetzt steht am Freitag, 13. März, das dritte und entscheidende an, in Buchloe. Mit Zuschauern? "Ich gehe davon aus", sagt Axel Föring, der Vorsitzende der Buchloe Pirates. Partie Nummer eins wollten 655 Besucher sehen, davon kamen rund 150 aus Amberg. "Unser Stadion hat zwar eine Kapazität von 1500 Plätzen, aber wir haben im Schnitt nur 350 Fans bei unseren Heimspielen", erklärt Föring.
"Mehr kommen leider nicht"
Die erste Play-off-Begegnung stuft er als "Spitzenspiel" ein, mit rund 500 Fans aus Buchloe, einer Stadt mit knapp 13 000 Einwohnern. "Mehr kommen leider nicht", bedauert der ESV-Chef.
Obwohl seine Spieler in der Woche vor der ersten Partie viele Aktionen gestartet hätten: "Die standen vor allen Supermärkten in der Stadt und haben viel, viel Werbung gemacht."
Konkurrenz zu groß
Die Konkurrenz aus den umliegenden Städten wie Kaufbeuren, Memmingen oder Landsberg sei zu groß: "Die Leute fahren eher dorthin, um Eishockey zu sehen." Selbst wenn ein paar Fans mehr aus Amberg am Freitag kommen sollten, geht Föring davon aus, dass die 1000er- Grenze nicht erreicht wird: "Wir bleiben deutlich drunter, da müssten ja von uns mehr als doppelt so viel Zuschauer kommen als sonst."













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