Update 13.08.2018 - 15:28 Uhr
AmbergSport

Kein Wort zum Sport: Andrej Merzliakov

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der zweifache deutsche Boxweltmeister im Mittelgewicht, bei welchen Gelegenheiten seine Freundin regelmäßig einen Blumenstrauß bekommt und warum er den Satz "Dabeisein ist alles" nicht leiden kann.

Der Amberger Boxer Andrej Merzliakov.

Andrej Merzliakov (22) wurde in Omsk/Russland geboren und kam mit 4 Jahren nach Deutschland. Mit 12 Jahren begann er beim BC Amberg mit dem Boxen und wurde zweimal deutscher Meister im Mittelgewicht. Der Sport- und Fitnessbetriebswirt arbeitet in einem Fitnessstudio in Kümmersbruck und lebt mit Freundin Elvira in Amberg.

ONETZ: Wo möchten Sie gerne leben?

Andrej Merzliakov: Dort, wo auch meine Familie lebt. Wo das dann letztlich mal sein wird, wird man sehen. Spanien wäre ein interessantes Land. Die Box-Welt ist ja in den USA, vielleicht geht es mal dorthin.

ONETZ: Was sind Ihre persönlichen Stärken?

Andrej Merzliakov: Die Zähigkeit, das Dranbleiben, auch wenn man keinen Bock hat, das Zähnezusammenbeißen.

ONETZ: Was war Ihr größter Fehler?

Andrej Merzliakov: Immer wenn ich nicht auf meine Mutter gehört habe, ist genau das passiert, wovor sie mich gewarnt hatte.

ONETZ: Wer wollten Sie als Kind sein?

Andrej Merzliakov: Eine konkrete Person gab es da nicht. Als ich mit zwölf Jahren mit dem Boxen angefangen habe, da wollte ich eines Tages Weltmeister werden.

ONETZ: Was war Ihr schlimmster/bester Schulstreich?

Andrej Merzliakov: Streiche gab es eigentlich keine, mehr so Dummheiten, wie die Toilette mit Klopapier verstopfen. Ich habe eigentlich immer versucht, bei den Lehrern nicht aufzufallen.

ONETZ: Mit welchem Promi würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken?

Andrej Merzliakov: Mit Roy Jones. Er ist eine Box-Legende, zu ihm blicke ich auf. Es wäre cool, ihn einmal treffen zu können.

ONETZ: Welchen Satz hassen Sie am meisten?

Andrej Merzliakov: "Dabeisein ist alles." Wenn man sich lange auf einen Wettkampf vorbereitet, muss man dann Vollgas geben und gewinnen wollen. Das Dabeisein reicht nicht...

ONETZ: Was haben Sie sich von Ihrem ersten Gehalt/Ihrer ersten Siegprämie gekauft?

Andrej Merzliakov: Wenn ich nach einem Boxkampf eine Prämie bekomme, kaufe ich immer meiner Freundin einen Strauß Blumen. Und es geht zum Essen – richtig gut und richtig viel.

ONETZ: Bei welcher Nachspeise können Sie einfach nicht widerstehen?

Andrej Merzliakov: Crème brulée mag ich sehr, sehr gerne. Da kann ich schon vier, fünf Schälchen essen.

ONETZ: Welche Fernsehsendung ist für Sie Pflicht, bei welcher schalten Sie sofort weg?

Andrej Merzliakov: Ich schaue schon seit zwei Jahren kein Fernsehen mehr. Davon werde ich nicht schlauer, da ist viel Volksverdummung dabei. Die Nachrichten bekomme ich im Internet mit, dort schaue ich auch Box-Kämpfe.

ONETZ: Was ist Ihre Lieblingsbeschäftigung?

Andrej Merzliakov: Abgesehen vom Boxen unternehme ich viel mit Freuden. Mal Grillen oder an einen See fahren. Ich bin nicht so der klassische Discogänger, ich mag es lieber ruhig.

ONETZ: Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich ...

Andrej Merzliakov: ... im Grunde nichts anders machen. Es passt alles, wie es ist. Es ist alles, wie es sein muss.

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