20.09.2019 - 15:49 Uhr
AmmerthalSport

DJK Ammerthal beim Schlusslicht in Kahl

Sieben Partien in Folge ist die DJK Ammerthal in der Fußball-Bayernliga Nord mittlerweile ungeschlagen. In Runde 13 geht es zum FC Viktoria Kahl. Der Aufsteiger hat harte Wochen hinter sich. Nicht nur sportlich.

Große Schritte nach vorne macht die DJK Ammerthal (links Konstantin Keilholz) in der Fußball-Bayernliga Nord. Seit der 0:1-Niederlage gegen die DJK Vilzing Ende Juli ist die Mannschaft seit nunmehr sieben Begegnungen (drei Siege, vier Unentschieden) unbesiegt.
von Autor RBAProfil

Die Fahrt führt Richtung Frankfurt. Rund 30 Kilometer östlich davon liegt der Sportclub FC Viktoria Kahl, wo die DJK Ammerthal am Samstag, 21. September (Anstoß 16 Uhr), zu ihrem Auswärtsspiel antritt. Die Unterfranken waren in der vergangenen Saison Tabellenzweiter der Landesliga Nordwest und schafften den Aufstieg über die Relegation mit einem 4:0-Heimsieg und einer 2:4-Auswärtsniederlage gegen Jahn Forchheim. Aktuell liegt die Mannschaft von Trainer Nils Noe mit fünf Punkten auf dem letzten Tabellenplatz, der einzige Saisonsieg gelang am 3. August gegen die DJK Bamberg (3:0).

Seither spürt der Verein mit aller Härte das Niveau in der neuen Spielklasse. Begründet wurde die Misere zu Beginn auch mit vielen verletzungsbedingten Ausfällen, diese Spieler sind mittlerweile aber wieder an Bord, was sich im letzten Heimspiel gegen den ATSV Erlangen (1:1) bereits bemerkbar machte. Demotivierend war auch ein verheerendes Unwetter am 18. August, das für einen Kahlschlag sorgte: Zahlreiche Bäume am Waldsportplatz waren umgeknickt, das Sportgelände und die Rasenplätze verwüstet, so dass dort seit Wochen kein Heimspiel mehr ausgetragen werden konnte.

Zusätzliche Motivation

"Die aktuelle Situation, sowohl sportlich, als auch was die Sturmschäden betrifft, ist bei uns derzeit nicht so rosig. Aber wir halten hier alle zusammen, die Stimmung ist trotz dieser unbefriedigenden Situationen positiv", sagt Kahls sportlicher Leiter Andre Kasiow. Nach aktuellem Stand wird die Partie jetzt gegen die DJK Ammerthal nach den Aufräumarbeiten wieder im eigenen Stadion ausgetragen, nachdem zuvor beim Nachbarn DJK Kahl gespielt wurde. Die Rückkehr wird sicherlich für einen Motivationsschub bei den Unterfranken sorgen.

Auch deswegen sollte die Mannschaft von DJK-Trainer Dominik Haußner gewarnt sein und die Viktoria trotz des letzten Tabellenplatzes nicht auf die leichte Schulter nehmen. Natürlich kommen die Ammerthaler nach sieben ungeschlagenen Partien mit breiter Brust, es gilt aber, erst einmal wieder gut ins Spiel zu finden und kämpferisch zu überzeugen. "Die Mannschaft arbeitet konzentriert im Training, ist sehr engagiert", lobt Haußner seine Spieler. "Klar helfen die Erfolgserlebnisse der letzten Wochen für eine gewisse Weiterentwicklung. In Kahl wollen wir wieder eine ordentliche Leistung abrufen, müssen da die Konzentration erneut hochhalten", fordert der Trainer.

Kaum Verletzungen

"Wichtig ist derzeit, dass wir bis auf die drei Langzeitverletzten Spieler kaum Verletzungen zu beklagen haben", so Haußner. Das habe sich zuletzt ausgezahlt: "Die Mannschaft war imstande, konditionell und auch spielerisch hinten raus noch zuzulegen."

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