05.04.2019 - 17:06 Uhr
AmmerthalSport

DJK Ammerthal: "Endlich zeigen, um was es geht"

Noch steht der DJK Ammerthal das Wasser nicht bis zum Hals - aber in Anbetracht der derzeitigen Verfassung könnte es bald soweit sein. Es sei denn, die Mannschaft um Keeper Christopher Sommerer schafft die Wende.

Ammerthals Keeper Christoph Sommerer fliegt gerne und gut - es liegt an seinen Vorderleuten, etwas mehr Engagement zu zeigen.
von Autor RBAProfil

Das 0:1 in Abtswind sollte Anlass sein, den Hebel wieder umzulegen, sich zu besinnen und die Grundtugenden, die im Fußball schlicht und einfach nötig sind, zu beherzigen, um am Ende auch wieder mal erfolgreich zu sein. Dass es die DJK-Elf auch anders kann, hat sie schon mehrfach bewiesen und kann das jetzt am Sonntag, 7. April (15 Uhr) im Oberpfalzderby gegen den ASV Neumarkt zeigen.

Der Gegner rangiert mit 20 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz, was aber überhaupt kein Grund ist, die Partie erneut auf die leichte Schulter zu nehmen. Das Team um Trainer Benedikt Thier musste zur Winterpause einige Stammkräfte ziehen lassen, unter anderem wechselten Ferdinand Buchner und Christoph Bellmann zur DJK, zudem trennte sich Neumarkt vom sportlichen Leiter Thomas Schlecht. Aber die Mannschaft verkauft sich trotz des Umbruchs sehr teuer, erntet immer wieder gute Kritiken, so wie auch bei ihrer letzten 1:4-Heimniederlage gegen das Spitzenteam des TSV Abtswind.

Anders stellt sich die Angelegenheit derzeit bei der DJK Ammerthal dar, die zudem seit dem 2. September auf einen Heimdreier wartet. "Im Moment keine einfache Situation. Vor allem nach der Leistung gegen den TSV Abtswind, in dem die Mannschaft alle elementaren Dinge des Fußballs vermissen hat lassen," sagt DJK-Trainer Dominik Haußner. "Ich hoffe einfach, dass wir uns dementsprechend anders präsentieren, dass die Einstellung diesmal passt, die Jungs müssen hier endlich zeigen, um was es geht."

Und Haußner legt nach: "Es ist schon zu überlegen, ob wir hier personelle Veränderungen vornehmen, nachdem es in der Vergangenheit zum wiederholten mal zu enttäuschenden individuellen Leistungen gekommen ist. Im Derby gegen Neumarkt erwartet uns eine intakte Mannschaft, die immer alles abruft, was derzeit möglich ist. Wenn man die Serien beider Teams vergleicht, nehmen wir uns seit Oktober nicht so viel. Ich glaube, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird."

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