15.03.2019 - 15:49 Uhr
AmmerthalSport

DJK Ammerthal für den Ansturm gerüstet

Wenn ein Tor fällt, ist das nicht immer gut. Auf dem Ammerthaler Fußballplatz war Eberhard schuld - kein Stürmer, sondern ein Sturmtief. Jetzt steht es wieder, und wenn Spitzenreiter Aubstadt kommt, werden ganz sicher einige fallen.

Sturmschäden
von Autor RBAProfil

(rba) Sturmtief "Eberhard" verwüstete am vergangenen Sonntag das Sportgelände der DJK Ammerthal, so dass zunächst die Austragung des nächsten Heimspieles lange offen stand. Dank des Einsatzes sowie der Organisation von DJK-Vorstand Peter Haller und Anton Haller kann die Partie gegen den Tabellenführer der Bayernliga Nord, den TSV Aubstadt, am Sonntag, 17. März um 14 Uhr, angepfiffen werden.

Für die DJK wird dieses Spiel schon eine echte Herkulesaufgabe. Es muss alles passen, um gegen den Ligaprimus nicht unter die Räder zu kommen. Aubstadt verlor nur eines der letzten zwölf Spiele, die DJK dagegen gewann nur eines der letzten neun Begegnungen. Und das war am letzten Spieltag beim ATSV Erlangen (4:0), jetzt hofft man im Lager der Ammerthaler, dass der Knoten nach der langen Durststrecke endlich geplatzt ist, um wieder eine erfolgreichere Zeit einzuläuten.

Trainer Dominik Haußner dazu: "Ich denke schon, dass wir gegen den Spitzenreiter befreit aufspielen können, da haben wir auch nicht zu verlieren. Im letzten Spiel gegen Erlangen sollte die Mannschaft zudem wieder Selbstbewusstsein getankt haben. Die Körpersprache, die wir da in Halbzeit zwei gezeigt haben, ist das Allermindeste, was man in der Bayernliga aufbieten muss, um erfolgreich zu sein. Wenn wir einen Sahnetag erwischen traue ich meiner Mannschaft schon zu, für eine Überraschung zu sorgen."

Das Hinspiel verlor die DJK in einem durchaus ausgeglichenen Match etwas unglücklich mit 0:2. Dass sich der TSV seither in allen Belangen weiter gesteigert hat, wird durch den ersten Tabellenplatz mehr als bestätigt. Cheftrainer Josef Francic (Urlaub) wird am Sonntag von seinem Co-Trainer Waios Diundis vertreten, der sich im Vorfeld dazu sehr optimistisch äußerte: "Wir wollen unsere derzeitige starke Form in Ammerthal bestätigen. Unser Ziel ist es, als Sieger vom Platz zu gehen." Für die Haußner-Elf wird es wichtig sein, die torgefährliche Offensivabteilung um den Top-Torjäger der Bayernliga Nord, Martin Thomann (16 Tore), irgendwie in den Griff zu bekommen. Dementsprechend wird Haußner seine Mannschaft einstellen und hoffen, dass die Jungs seine Vorgaben auf dem Platz umsetzen können. Nachdem DJK-Torjäger Michael Jonczy seine Grippe auskuriert hat und auch Andre Karzmarczyk seine Wadenverletzung überstanden hat, kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen.

DJK Ammerthal:Sommerer (1), Bäuml (23), Stauber (20), Zitzmann (24), Buchner (5), Gömmel (17), Kohl (4), Burger (15), Höhenberger (6), Karzmarczyk (18), Bellmann (2), Weber (22), Mazanec (11), Särchinger (14), Fruth (21), Egeter (19), Weigert (7), Jonczy (9), Hüttner (13), Semic (12), Stemp (3).

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