18.04.2019 - 20:48 Uhr
AmmerthalSport

DJK Ammerthal: Die Stunde der Wahrheit

Sportlicher Leiter Tobias Rösl vertritt den verreisten Trainer Dominik Haußner in den nächsten beiden Spielen der DJK Ammerthal. Und Rösl macht eine klare Ansage.

Symbolbild
von Autor RBAProfil

Mit dem FSV Erlangen Bruck erwartet die DJK Ammerthal am Samstag, 20. April (15 Uhr), in der Fußball Bayernliga Nord eine weitere Mannschaft, die zuletzt aufhorchen ließ. Aktuell belegen die Mittelfranken mit 28 Punkten zwar nur den 14. Tabellenplatz, dennoch gelang es dem Team um Trainer Norman Wagner, dem zweitplatzierten TSV Aubstadt am letzten Spieltag beim 1:1 Unentschieden einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt abzuknüpfen, der war zudem hochverdient.

Schon die Ergebnisse zuvor gegen Bayern Hof (2:1) und ATSV Erlangen (1:0) verdeutlichen, dass sich die Elf um Ammerthals Ex-Keeper Matthias Beck im Aufwind befindet und derzeit richtig heiß ist, um ans rettende Ufer (Platz 13) zu gelangen. Es steht am Karsamstag für beide Kontrahenten einiges auf dem Spiel, in Anbetracht der derzeitigen Tabellenkonstellation definitiv ein "Sechs-Punkte-Spiel". Die DJK (35 Punkte) verpasste es bei der U23-Mannschaft der Würzburger Kicker (1:2), zumindest einen Punkt zu entführen, der wäre auch aufgrund einer starken kämpferischen Mannschaftsleistung nicht ganz unverdient gewesen.

Jetzt gilt es gegen die Brucker mindestens an diese Leistung anzuknüpfen, die Fehler noch mehr zu minimieren, bei einem Dreier wäre der Klassenerhalt wohl so gut wie in der Tasche. Gecoacht werden die Ammerthaler in den nächsten beiden Spielen vom Sportlichen Leiter Tobias Rösl, nachdem sich Cheftrainer Dominik Haußner aus familiären Gründen im Ausland befindet, was im Vorfeld bereits seit länger Zeit abgesprochen war.

Rösl, im Trainergeschäft ja kein Unbekannter, erwartet einen harten Kampf "Wir wollen die drei Punkte mit aller Macht in Ammerthal behalten, dementsprechend bereiten wir uns auf dieses eminent wichtige Match vor. Der Abstand zu den Relegationsplätzen muss vergrößert werden, die Mannschaft ist gefordert und muss endlich wissen um was es geht. Alibis sind vorbei, entsprechend werden wir agieren und auch reagieren. Ich erwarte von unserem Team Selbstbewusstsein, Leidenschaft und den absoluten Willen zum Sieg", sagte der Interimscoach.

Zudem appellierte Rösl eindringlich, den Gegner nicht am Tabellenstand zu messen "Wenn Erlangen-Bruck unterschätzt wird, könnte es ein böses Erwachen geben, sie haben in den letzten drei Spielen, zwei Siege und ein Unentschieden eingefahren. Bemerkenswert war nach unserer Beobachtung das 1:1 gegen den TSV Aubstadt, dass kämpferisch verdient war". Personell gibt es einige Fragezeichen und wohl auch Ausfälle. Jan Mazanec (Grippe), Andre Karzmarczyk (muskuläre Probleme) und Ralph Egeter (Knieverletzung) könnten im Aufgebot fehlen. Auch Kapitän Mario Zitzmann ist angeschlagen, sein Einsatz entscheidet sich erst kurzfristig.

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