12.07.2019 - 18:33 Uhr
AmmerthalSport

DJK Ammerthal ist auf der Suche nach der besten Formation

Der letzte Gegner der vergangenen Saison ist auch der erste der neuen Runde: Fußball-Bayernligist DJK Ammerthal beginnt mit einem Heimspiel gegen die DJK Don Bosco Bamberg – und holt kurz vor dem Start Neuzugang Nummer zwölf.

Zehn Spieler verließen den Verein, zwölf Spieler kamen. Viele neue Gesichter gibt es bei der DJK Ammerthal vor dem Anpfiff zur Bayernliga-Saison 2019/20.
von Autor RBAProfil

Am 18. Mai verabschiedete sich die DJK Ammerthal mit einer 1:3-Niederlage gegen die DJK Don Bosco Bamberg in die Sommerpause. Am Kirwa-Samstag, 13. Juli (16 Uhr), zum Saisonauftakt der Bayernliga-Saison 2019/20 gibt es nun ein schnelles Wiedersehen mit dem Tabellenachten der Vorsaison.

"Wir freuen uns riesig auf das erste Heimspiel, die Jungs haben in der Vorbereitung trotz aller Widrigkeiten, die so eine Testspielphase einfach auch immer mit sich bringt, gut gearbeitet", sagt Ammerthals Trainer Dominik Haußner. "Unser Ziel ist es zunächst einmal, gut in die Saison zu starten. Wir haben viele neue Spieler, logischer Weise dauert es auch immer etwas, bis man zueinander findet." Bambergs Trainer Mario Bail kann auf ein eingespieltes Team zurückgreifen. Neben drei Abgängen, die alle nicht zum Stammpersonal zählten, holten die Oberfranken sechs vielversprechende Neuzugänge. Bei der DJK Ammerthal wurde hingegen ein gewaltiger Umbruch vollzogen, zehn Abgänge stehen seit Freitagnachmittag zwölf Neuzugängen gegenüber - die DJK steht praktisch vor einem Neubeginn.

Haußner, der die 1:3-Heimniederlage im Pokal gegen Hankofen-Hailing nicht überbewerten wollte, blickt durchaus positiv in die Zukunft: "Wir haben da als Mannschaft und auch vom Charakter her eine richtig gute Truppe, von der man sieht, dass jetzt schon das eine Rädchen ins andere greift."

Es werde allerdings schon auch noch ein Weilchen dauern, bis sich die beste Formation herauskristallisiert. Der Kampf um die Stammplätze startet sozusagen mit dem ersten Punktespiel. Dass jeder einzelne Akteur noch eine Schippe drauflegen muss, wurde im Pokalspiel deutlich, es war schlichtweg zu "dünn", was die Haußner-Truppe schon alleine von der Intensität her auf den Platz brachte, wenngleich durchaus auch gute Ansätze zu erkennen waren.

Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Jonas Weigert, Phillip Stephan (beide Kreuzbandriss), Jonas Grunner (Oberschenkelzerrung) und Vinzenz Stemp (Fersenverletzung) stehen Haußner 16 Feldspieler und zwei Torleute zur Verfügung. Am Freitagnachmittag vermeldete die DJK Ammerthal noch einen weiteren Neuzugang: Der 19-jährige Angreifer Jannik Kiebler kommt vom Landesligisten SC Großschwarzenlohe. Im Jugendbereich war er unter anderem für Quelle Fürth, den 1. FC Nürnberg und den SK Lauf aktiv. Kiebler ist sofort spielberechtigt und erhält die Rückennummer 14.

Jannick Kiebler.
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