Die DJK Ammerthal hat sich in der Fußball-Bayernliga beim TSV Kornburg ein 0:0 erkämpft. Nach einer starken ersten Halbzeit, in der die Gäste die tonangebende Mannschaft waren, änderte sich das Spiel nach dem Seitenwechsel grundlegend. Kornburg übernahm nun mehr Spielanteile, biss sich jedoch an der stabilen Ammerthaler Defensive die Zähne aus. Bereits nach acht Minuten bot sich den Gästen die erste große Möglichkeit. Tim Baierlein scheiterte zunächst auf der einen Seite, im direkten Gegenzug tauchte Jakub Mintal frei vor dem Kornburger Tor auf, konnte die Großchance jedoch ebenfalls nicht verwerten. Ammerthal blieb am Drücker: Die beste weitere Gelegenheit vergab erneut Baierlein, der in der 20. Minute aus zentraler Position deutlich über das Tor schoss. Auch danach blieb die DJK spielbestimmend, ohne sich für den Aufwand zu belohnen. Kornburg kam lediglich vereinzelt über Standards zu Abschlüssen. Mit einem torlosen Remis ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel bot sich ein völlig anderes Bild. Der TSV Kornburg erhöhte den Druck und drängte Ammerthal zunehmend in die eigene Hälfte. Die Gäste konzentrierten sich auf die Defensivarbeit. Trotz der Feldvorteile kamen die Gastgeber zu keiner einzigen hundertprozentigen Torchance. Die Ammerthaler Hintermannschaft verteidigte aufmerksam und ließ kaum gefährliche Abschlüsse zu. Fast wäre der Spielverlauf in der Schlussphase sogar noch auf den Kopf gestellt worden. In der 89. Minute bot sich Eron Sejdijaj die große Gelegenheit zum Lucky Punch, sein Abschluss fand jedoch nicht den Weg ins Tor. Nach einer starken ersten und einer defensiv geprägten zweiten Halbzeit nimmt die DJK Ammerthal einen verdienten Punkt aus Kornburg mit.
DJK Ammerthal: Christopher Sommerer (C) – Henrik Brüggen, Dominik Haller, Lucas Markert, Tim Baierlein, Malik Pankey, Daniel Gömmel, Michael Janner, Maximilian Hiltl, Nikola Milovski, Nicolas Wolf.
TSV Kornburg: Thorben Hochmuth – Andreas Schuster, Nico Moos (C), Fabian Klose, Tim Olschewski, Jakub Mintál, Niklas Held, Kai Neuerer, Marcel Götz, Tobias Weber, Nico Zietsch. – SR: Steffen Ehwald













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