19.02.2026 - 10:37 Uhr

Arsenal-Coach nach Remis: „Müssen die Schläge hinnehmen“

Arsenal verschenkt eine 2:0-Führung beim Schlusslicht und steht nun im Titel-Rennen unter Druck. Was Trainer Arteta zu dem Remis sagt – und warum Havertz jetzt zum Hoffnungsträger werden kann.

Nach dem erneuten Dämpfer im Kampf um den langersehnten Titel in der englischen Premier League zeigte sich Arsenal-Trainer Mikel Arteta extrem enttäuscht. „Wenn man keine Leistung bringt, kann man bestraft werden, und wir wurden bestraft und müssen die Schläge hinnehmen“, sagte der 43-jährige Spanier nach dem 2:2 beim Tabellenletzten Wolverhampton Wanderers.

Spitzenreiter Arsenal droht, im Rennen um den Titel weiter an Boden zu verlieren. Am Wochenende kann der Vorsprung des Clubs aus London auf Verfolger Manchester City von fünf auf zwei Punkte schrumpfen. Man City trifft am Samstag auf Newcastle, Arsenal muss einen Tag später im Nord-London- Derby bei Tottenham Hotspur antreten.

Eigentor in der Nachspielzeit

Doch vorher müssen die Gunners erst einmal das erneute Remis verarbeiten. Sechs Tage nach dem Unentschieden beim FC Brentford (1:1) führte Arsenal bei den Wolves durch Tore von Bukayo Saka und des Ex-Leverkuseners Piero Hincapié mit 2:0, ehe sie den sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gaben. Ein Treffer Hugo Bueno (61. Minute) und ein Last-Minute-Eigentor von Riccardo Calafiori (90.+4) sicherten der Heimmannschaft noch einen Punkt.

„Ich denke, wir müssen uns selbst die Schuld geben. Aber was wir in der zweiten Halbzeit gezeigt haben, entsprach bei weitem nicht dem Niveau, das wir brauchen, um ein Spiel in der Premier League zu gewinnen“, sagte der Arsenal-Coach. Am Sonntag kann Arteta dann wieder mit dem deutschen Nationalspieler Kai Havertz planen, der nach seiner Verletzung in den Kader zurückkehren soll.

© dpa-infocom, dpa:260219-930-707343/1

 
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