26.05.2019 - 15:33 Uhr
AuerbachSport

Bitterer Gang für die SG Auerbach

Die zwei Tore Vorsprung aus dem Hinspiel reichen nicht: Nach einer klaren Niederlage bei der HSG Dietmannsried/Altusried steigt die SG Auerbach/Pegnitz aus der Handball-Landesliga ab. Wieder zeigt sich die große Schwäche des Teams.

Die SG Auerbach/Pegnitz hat den Klassenerhalt nicht geschafft.

Mit einer deftigen 20:28 (8:13)-Niederlage und der traurigen Gewissheit des Abstieges im Gepäck kehrten die Handballer der SG Auerbach/Pegnitz am späten Samstagabend aus dem Oberallgäu zurück. Im Relegations-Rückspiel bei der HSG Dietmannsried/Altusried musste sich die Schnödt-Sieben vor etwa 400 heimischen und knapp 100 mitgereisten Zuschauern einem Gegner beugen, der insgesamt mehr investierte und letztlich verdient gewann. Hauptgrund für das Scheitern war jedoch, wie schon oft in der Saison, eine eklatante Schwäche im Abschluss. Während die Allgäuer weiterhin auf den Aufstieg des HSC Bad Neustadt und damit auf ihren Verbleib in der Landesliga hoffen dürfen, muss die SG den schweren Gang in die Bezirksoberliga antreten.

"Ich bin noch immer geschockt und kann kaum etwas sagen zu dem, was da eben passiert ist." Spartenleiter Paul Rupprecht suchte noch einige Zeit nach dem Spiel nach Worten, um das bittere Ergebnis zu schildern. Viel zu tief saß die Enttäuschung über die deutliche Niederlage und den Abstieg in die Bezirksoberliga.

Die Gastgeber kamen deutlich besser ins Spiel, schnell wurde klar, dass die Angriffsbemühungen der Schnödt-Sieben an diesem Tag noch nicht einmal den eigenen Ansprüchen nahe kommen, geschweige denn für ein Spiel dieser Brisanz ausreichen würden. Reihenweise scheiterten die Blau-Weißen an der anfangs mehr als engagierten Abwehr des Heimteams. Zur Pause hatten die Gastgeber fünf Tore Vorsprung. Nach der Pause betrug der Rückstand nur noch drei Treffer - und man hatte ja noch die beiden Treffer aus dem Hinspiel. Der Klassenerhalt war wieder in greifbarer Nähe. "Beim 15:12 hatte ich wirklich den Eindruck, das Spiel würde in unsere Richtung kippen", sagte Rupprecht. "Dann allerdings muss Valentin aus für mich unerklärlichen Gründen für zwei Minuten auf die Bank und der Gegner erzielt mehrere leichte, letztlich vorentscheidende Tore." Warum Torhüter Valentin Kroher zusammen mit einem HSG-Spieler eine Zeitstrafe bekam, war nicht wirklich ersichtlich, doch die Allgäuer nutzten die Verwirrung der Gäste und zogen bis zur 39. Minute vorentscheidend auf 19:12 davon. "Ab diesem Zeitpunkt zeigten sich auch erste Auflösungserscheinungen in unserer Abwehr und der Gegner hatte es leicht, seine Tore zu erzielen" so Rupprecht.

SG Auerbach/Pegnitz: Kroher, Seiffert, Tannenberger (6/1), Weiss (2), Bürger, Brendel-Suchanek, Edtbauer, Schnödt (3), A. Hofmann, Pankraz (4/2), Hackenberg (1), Schalanda (1), Neuß (1), Wilke (2)

Spielfilm: 1:0, 4:0, 4:1, 6:1, 8:3, 8:5, 9:6, 13:6, 13:8 - 14:8, 14:11, 15:12, 19:12, 22:14, 24:15, 28:17, 28:19, 28:20

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