10.08.2021 - 15:24 Uhr
AuerbachSport

SG Auerbach/Pegnitz: Keine Derbys mit HC Sulzbach und der HG Amberg

Enttäuschung nach der Ligeneinteilung: Die Handballer der SG Auerbach/Pegnitz haben in der neuen Saison nicht ein Oberpfalzduell. Bei der Trainersuche gibt es indes eine interne Lösung.

Mit 33:25 gewann die SG Auerbach/Pegnitz (in der Mitte Martin Bauer) Anfang 2020 das Heimspiel gegen den HC Sulzbach (links Markus Plößl, rechts Jonas Rohrbach). Das Nachbarduell gibt es in der neuen Saison nicht.
von Autor HAWProfil

Am Ende einer langen Suche nach einem Nachfolger für Matthias Schnödt gehen die Handballer der SG Auerbach/Pegnitz mit einer internen Lösung in die neue Bezirksoberliga-Saison. Mit Karsten Herold wird ein alter Bekannter auf der Bank neben B-Schein-Inhaber Nicholas Neupert sitzen und das neue Übungsleiter-Duo bilden. Lange Jahre selbst als Spieler bis in die 3. Liga aktiv, bringt der 31-Jährige die nötige Erfahrung auf dem Feld mit, weiß gleichzeitig um die Stärken und Schwächen seiner ehemaligen Teamkollegen und gilt nicht nur bei den Verantwortlichen der SG als geschickter Motivator.

Der erste Spieltag der neuen Saison ist im vorläufigen Rasterspielplan des Bayerischen Handballverbandes (BHV) auf das Wochenende 2./3. Oktober datiert. Neu ist, dass die Ligen in West und Ost aufgeteilt wurden. Der Verband erhofft sich von kleineren Ligen, die Runde auf alle Fälle zu Ende spielen zu können, auch wenn es wegen Corona nochmals zu Störungen im Spielbetrieb kommen sollte. So spielt beispielsweise die Herren I der SG in einem 7er-Feld in der Bezirksoberliga Ostbayern West, und damit hauptsächlich gegen fränkische Teams. Bedauerlich ist dabei für die Fans gleichermaßen wie für Aktive und Verantwortliche, dass man in der Folge lediglich sechsmal in eigener Halle auflaufen wird. Wie sich das weitere Prozedere darstellt, wie und von wem am Ende der regulären Runde die Auf- und Absteiger ermittelt werden, ist noch endgültig vom BHV zu klären.

Besonders enttäuscht zeigte man sich in Reihen der SG jedoch, dass mit der Einteilung der Landkreisnachbarn HC Sulzbach-Rosenberg und HG Amberg, aber auch des TB 03 Roding und des ESV 27 Regensburg in die Ost-Sparte und der damit einhergehenden Streichung aller Oberpfälzer Derbys aus dem SG-Spielplan nicht nur finanzielle Mittel aus lukrativen Heimspielen, sondern vor allem auch ein Gutteil der emotionalen Höhepunkte der Saison wegfallen.

Das Wichtigste für Spartenleiter Norbert Herold ist jedoch, „dass ab Oktober überhaupt gespielt werden kann und hoffentlich möglichst viele Zuschauer in die Hallen dürfen.“

Mittlerweile hat nach einer Phase der Ungewissheit die Vorbereitung auf die neue Saison begonnen. Hatte man bislang mit einem "Nottrainingsplan" agieren müssen, kann seit Ende Juli neben der Pegnitzer Christian-Sammet-Halle auch wieder die Helmut-Ott-Halle in Auerbach für den regelmäßigen Trainingsbetrieb nutzen, nachdem letztere als Impfzentrum eingerichtet war und nicht zur Verfügung stand.

Kein Wort zum Sport mit Handballer Jannis Prelle vom HC Weiden

Weiden in der Oberpfalz
Karsten Herold.
Nicholas Neupert.

 

 

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