„Wegen eines medizinischen Notfalls wurde das Spiel aktuell unterbrochen. Weitere Infos folgen!“, hieß es am Sonntagabend in den sozialen Medien der Isar Rats Dingolfing. Grund für die Unterbrechung im Halbfinale der Bayernliga-Play-offs zwischen dem EV Dingolfing und dem EHC Königsbrunn war die Verletzung des Königsbrunner Spielers Marco Sternheimer. Der 27-Jährige wurde in der Overtime der Partie laut Medienberichten von einer Kufe am Hals getroffen.
Sternheimer mit Glück im Unglück
Nach rund einer halben Stunde konnten die Rettungskräfte Entwarnung geben. Der Stürmer befindet sich derzeit auf der Intensivstation im Krankenhaus Dingolfing. „Sollte alles gut verlaufen, darf er schon die kommenden Tage nach Hause“, schreibt der EHC Königsbrunn. Nicht nur der EHC sendet Genesungswünsche: Auch Sternheimers ehemaliger Verein, die Augsburger Panther, meldete sich zu Wort. In den sozialen Medien drückte der Club seine Anteilnahme aus und stellte dabei klar, dass in solchen Momenten der Sport in den Hintergrund rückt. „Wenn Eishockey zur Nebensache wird. Von Herzen gute Besserung an Marco“, teilten die Panther mit.
Brückner prallt in die Bande
Marco Sternheimer war jedoch nicht für die einzige Schrecksekunde des Abends verantwortlich. Bereits in der regulären Spielzeit war EHC-Spieler Peter Brückner unglücklich in die Bande geprallt. Immerhin gab es auch hier positive Nachrichten: „Piet geht es den Umständen entsprechend gut. Er ist bereits zuhause, wird uns allerdings bis zum Schluss fehlen“, teilte der EHC Königsbrunn mit.
Angesichts der Vorfälle rückte das Sportliche deutlich in den Hintergrund. Nach 37 Minuten lagen die Gastgeber bereits mit 3:0 in Führung. Doch Königsbrunn startete eine bemerkenswerte Aufholjagd und glich im Schlussdrittel aus. Die Overtime, die nach nur drei Minuten aufgrund des Einsatzes der Rettungskräfte unterbrochen worden war, brachten beide Teams schließlich ohne jeglichen Körperkontakt zu Ende. Im anschließenden Penaltyschießen bewies Königsbrunn schließlich die stärkeren Nerven und entschied die Partie für sich.













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