14.06.2026 - 13:58 Uhr

Deutsche Kanuten sammeln Medaillen - Vierer knapp geschlagen

Drei Titel am zweiten Tag, zuvor fahren zwei Boote hauchdünn an Gold vorbei. Für die Rennkanuten ist die EM eine Zwischenstation auf dem Weg zum Saisonhöhepunkt.

Das deutsche Kanu-Team hat am zweiten Wettkampftag der Europameisterschaft in Portugal dreimal Gold eingefahren. Über die 500 Meter-Distanz setzte sich die Berlinerin Pauline Jagsch im Kajak-Einer mit 0,84 Sekunden Vorsprung gegen die polnische Weltmeisterin Anna Pulawska durch. Im Zweier legte sie mit Paulina Paszek gegen die Polinnen nach. Die Paris-Olympiasieger Jacob Schopf und Max Lemke verwiesen die Ungarn mit fast einer Sekunde Vorsprung auf Platz zwei und verteidigten den Titel.

Paradeboot hauchdünn an Gold vorbei

Zuvor hatte der Kajak-Vierer den Titel um 0,13 Sekunden hauchdünn verpasst. In der Besetzung Max Rendschmidt, Lemke, Schopf und Tom Liebscher-Lucz musste sich das deutsche Paradeboot über die 500-Meter-Distanz den Ungarn geschlagen geben und war auf Platz zwei zeitgleich mit den Spaniern. „Wir haben noch ein, zwei Dinge, die wir verbessern können in den nächsten zehn Wochen bis zur WM“, sagte der Dresdner Liebscher-Lucz. 

Der Frauen-Vierer landete mit der Crew Paszek, Nele Reinwardt, Jagsch und Finja Hermanussen auf Rang vier. Minimalen Rückstand auf Gold hatte der drittplatzierte Schopf im Kajak-Einer über die 500 Meter. Nur 0,375 Sekunden fehlten hinter dem Polen Alex Borucki für EM-Gold. „Wir fahren diese EM voll aus dem Training heraus, sind aber dennoch weiter Teil der Weltspitze“, sagte Cheftrainer Arndt Hanisch.

© dpa-infocom, dpa:260614-930-221600/1

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