Deutschland und die Welt
01.12.2019 - 23:11 Uhr

Devise nach EM-Auslosung: "Butter bei die Fische"

Portugal und Frankreich warten bereits in der Vorrunde der Euro 2020 auf das DFB-Team von Trainer Joachim Löw. Diese Gegner verbieten es, mit angezogener Handbremse ins Turnier zu starten, kommentiert Sportredakteur Fabian Leeb.

Kommentar von Fabian Leeb
Fernando Santos (links), Nationaltrainer von Portugal, Didier Deschamps (rechts), Nationaltrainer von Frankreich, und Joachim Löw nach der EM-Auslosung. Bild: Vadim Ghirda/dpa
Fernando Santos (links), Nationaltrainer von Portugal, Didier Deschamps (rechts), Nationaltrainer von Frankreich, und Joachim Löw nach der EM-Auslosung.

Hammerlos, Todesgruppe und so weiter. Die Abgesänge auf die deutsche Mannschaft haben mit der letzten Loskugel sogleich begonnen. Ein bisschen mehr Differenzierung wäre angebracht. Vor der WM 2018 in Russland galten Mexiko, Schweden und Südkorea bereits als Losglück für Jogis Jungs, das blamable Ende ist bekannt. Jetzt ist es mit den Schwergewichten Frankreich und Portugal sowie einem noch zu ermittelnden Außenseiter auch wieder nicht recht. Die Fans in Deutschland dürfen sich auf wahre Fußballfeste freuen. Neuer, Kimmich, Kroos und Co. werden angesichts dieser Gegner gar nicht erst in Versuchung geraten, mit angezogener Handbremse ins Turnier zu starten. "Butter bei die Fische" lautet die Losung vom ersten Anpfiff weg. Und noch einen Vorteil haben die attraktiven Gegner: Die Favoritenbürde müssen sich die deutschen Youngster erst gar nicht aufhalsen (lassen) - Heimvorteil hin oder her. Und aus der Außenseiterrolle heraus lässt es sich doch gleich viel leichter überraschen.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.