25.02.2026 - 18:33 Uhr

DFL und TV-Partner in China unterzeichnen Absichtserklärung

Der Markt in China ist für den Profifußball höchst interessant, aber auch hart umkämpft. Die Deutsche Fußball Liga setzt auf Kontinuität - und auch ein wenig auf Hilfe des Kanzlers.

DFL-Geschäftsführer Steffen Merkel (l) und Shen Haixiong, Präsident der China Media Group CMG, nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung. Bild: Michael Kappeler/dpa
DFL-Geschäftsführer Steffen Merkel (l) und Shen Haixiong, Präsident der China Media Group CMG, nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung.

Im Rahmen des Staatsbesuchs von Bundeskanzler Friedrich Merz haben die Deutsche Fußball Liga und die China Media Group CMG ihre langjährige Medienpartnerschaft bekräftigt. Beide Seiten unterzeichneten eine gemeinsame Absichtserklärung für eine Verlängerung des TV-Vertrags. Darüber hinaus verständigten sich die Parteien auf weitere Kooperationsfelder, die unter anderem die Nachwuchsförderung im Fußball betreffen.

Das Memorandum of Understanding (MoU) sei von DFL-Geschäftsführer Steffen Merkel und CMG-Präsident Shen Haixiong unterzeichnet worden. Beim Abschluss der Vereinbarung seien zudem Bundeskanzler Merz (CDU) und der Ministerpräsident der Volksrepublik China, Li Qiang, anwesend gewesen. Das teilte die DFL mit.

Darum ist der Markt in China so interessant

CMG ist laut DFL der größte nationale Medienkonzern der Volksrepublik China und erreicht mit seinem Programm Milliarden Zuschauer. Der zum Konzern gehörende Fernsehsender CCTV zeigte erstmals 1995 Bundesliga-Spiele. Bis einschließlich der Saison 2027/28 hält CMG in China die Übertragungs-Rechte an der Bundesliga-Spiele. Eine Fortsetzung der Partnerschaft gilt nun als sehr wahrscheinlich.

Der chinesische Markt ist für den deutschen Fußball seit Jahren höchst interessant. Die DFL eröffnete 2019 in Peking ein Büro, auch einige Bundesligisten wie der FC Bayern und Borussia Dortmund sind in China dauerhaft aktiv.

© dpa-infocom, dpa:260225-930-736068/1

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.