Update 01.07.2026 - 12:18 Uhr

Ecuadors Coach nach WM-Aus: Muss mich verabschieden

Sebastián Beccacece erklärt seine Zeit als Nationaltrainer von Ecuador für beendet. Ein Abschied mit Dankbarkeit, Gelassenheit und innerem Frieden, wie er sagt.

Ecuadors Trainer Sebastián Beccacece (r) deutet Abschied an. Bild: Eduardo Verdugo/AP/dpa
Ecuadors Trainer Sebastián Beccacece (r) deutet Abschied an.

Sebastián Beccacece hat das Ende seiner Amtszeit als Nationaltrainer von Ecuador nach dem WM-Aus im Sechzehntelfinale bekanntgegeben. „Die Ergebnisse geben den Ton an, und heute muss ich mich von einer wunderschönen, wunderbaren Familie verabschieden“, sagte der 45 Jahre alte Argentinier nach dem 0:2 im K.-o.-Spiel bei Mit-WM-Gastgeber Mexiko.

Er verabschiede sich aber mit „großer Dankbarkeit, großer Gelassenheit und innerem Frieden, denn wir haben alles gegeben“. Gegen die Mexikaner war Ecuador vor allem in der ersten Hälfte klar unterlegen und lag nach einer guten halben Stunde bereits 0:2 zurück. Qualifiziert hatte sich Ecuador für die Runde der besten 32 überhaupt erst durch den 2:1 Sieg im letzten Gruppenspiel gegen Deutschland. 

„Es ging darum, das Ziel zu erreichen, das wir uns gesetzt hatten. Nun ja, so ist der Fußball eben“, meinte Beccacece: „Ich denke, dass wir ein Erbe hinterlassen. Es war ein großartiges Abenteuer mit einem bittersüßen Ende.“ Er hatte den Posten im August 2024 übernommen. „Ich werde nun erstmal Zeit mit meiner Familie verbringen, mich erholen und zurückschauen, was ich besser hätte machen können.“

© dpa-infocom, dpa:260701-930-314204/2

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