Jacqueline Pfeifer und Christopher Grotheer sind bei der Skeleton-Europameisterschaft in St. Moritz auf Rang drei gefahren. Beim parallel ausgetragenen Weltcup reichte es für die Plätze fünf und vier. Die EM-Titel auf der Naturbahn im Schweizer Engadin sicherten sich die Belgierin Kim Meylemans und der Brite Matt Weston, die beide ihre Weltcup-Gesamtführung ausbauten. EM-Zweite wurden die Britin Tabitha Stoecker sowie der Italiener Amedeo Bagnis.
Pfeifer, die Olympia-Zweite von Pyeongchang 2018, zeigte auf dem mit 1.722 Metern längsten Eiskanal der Welt zwei solide Fahrten. Am Ende hatte die Athletin von der RSG Hochsauerland, die nach Lauf eins Dritte war, 1,24 Sekunden Rückstand auf die siegreiche Meylemans. „Ich hätte den Platz im Weltcup mit dem Podium gerne gehalten, daher ist es ein wenig ärgerlich“, sagte Pfeifer.
Peking-Olympiasieger Grotheer, der beim nachgeholten Rennen am vergangenen Mittwoch auf der Bahn Weltcup-Dritter war, musste diesmal den Chinesen Yin Zheng vorbeiziehen lassen. „Mich ärgert schon der erste Start, wo ich aufs Gerät gekippt bin. Platz zwei war heute drin gewesen. Aber ich habe einen guten Formverlauf“, sagte der dreimalige Weltmeister.
Felix Keisinger vom WSV Königssee kam vor Axel Jungk vom Dresdner SC auf Gesamtrang sieben. In der EM-Wertung landeten beide auf den Rängen vier und fünf.
Kreher hat Olympia-Norm so gut wie sicher
Susanne Kreher vom Dresdner SC, die in St. Moritz 2023 Weltmeisterin wurde, kam auf Weltcup-Rang sechs und hat vor ihrem Heimrennen in Altenberg fast die interne Olympia-Qualifikation mit drei Platzierungen unter den besten Acht erfüllt. In der EM-Wertung wurde sie Vierte. Corinna Leipold vom WSV Königssee wurde als Weltcup-13. EM-Achte, Peking-Olympiasiegerin Hannah Neise vom BSC Winterberg enttäuschte mit Weltcup-Rang 21 und EM-Platz 13.
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