10.08.2018 - 16:44 Uhr
EnsdorfSport

Elf Fragen an ... Martin Edenharter (DJK Ensdorf II)

Weil bei einem Hallenturnier kein Torwart da war, stellte ihn der Trainer in den Kasten. "Seitdem bin ich da drin", sagt Martin Edenharter. Aber nur bei der DJK Ensdorf. Wechseln würde er nie. Und zu einem bestimmten Verein schon gar nicht.

Martin Edenharter, Spielertrainer der DJK Ensdorf II.
von Reiner Fröhlich Kontakt Profil

Der 28-jährige Straßenwärter, der für den Landkreis Amberg-Sulzbach arbeitet, steht seit der F-Jugend im Tor. Seit er 2008 aus der Jugend kam, spielte er in der B-Klasse. Bis vor drei Jahren, da gelang der ersehnte Aufstieg in die A-Klasse.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Martin Edenharter: ... die schönste Nebensache der Welt. Die schönste Hauptsache ist meine Freundin.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Martin Edenharter: Ich habe mit vier Jahren angefangen und seitdem lässt mich Fußball nicht mehr los. Ich kann zwar auch Schach, aber Fußball macht mehr Spaß.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Martin Edenharter: Ein No-Go. Seit ich spiele, habe ich schwarz-weiß gestreifte Fußballschuhe. Viele in meiner Mannschaft haben bunte, das sieht schon merkwürdig aus.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Martin Edenharter: Das Relegationsspiel gegen den SV Wildenau. Wir führten nach 20 Minuten mit 3:0, dann stand es zur Pause 3:3. Dann gingen wir mit 4:3 in Führung, die machten in der 85. Minute den Ausgleich. In der Nachspielzeit in der 95. Minute schossen die dann das 5:4. Und ich stand leider im Tor...

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Martin Edenharter: Ich schaue, dass ich als Torwart vor einem Spiel immer der Letzte bin, der die Kabine verlässt.

ONETZ: 6. Ihre Rückennummer ist die 32. Warum?

Martin Edenharter: Das ist bei einer Mannschaftsfeier so entstanden. Seitdem habe ich diese Nummer.

ONETZ: 7. Das müsste der Nachbarverein 1. FC Rieden mir bieten, damit ich wechseln würde …

Martin Edenharter: Niemals im Leben würde ich wechseln. Der 1. FC Rieden wäre der letzte Verein, zu dem ich gehen würde.

ONETZ: 8. Warum sind Sie kein Schiedsrichter?

Martin Edenharter: Ich habe größten Respekt vor den Schiris. Ich habe ab und zu bei einigen Jugendspielen bei Sechs- bis Achtjährigen gepfiffen, wo man kein Schiedsrichter sein muss. Was da die Eltern und Zuschauer reingebrüllt haben, das war schon krass und ziemlich unter der Gürtellinie.

ONETZ: 9. Die Anstoßzeit in den A-Klassen ist gelegentlich zur Mittagszeit. Ist da der Schweinebraten schon verdaut oder gibt's nichts vorher?

Martin Edenharter: Ich frühstücke zwischen 9 Uhr und halb zehn. Mittagessen gibt es meistens keines vor einem Spiel.

ONETZ: 10. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Martin Edenharter: Der Gegner, oder wie das letzte Spiel war. Oder der Abend davor, meistens immer das gleiche Thema.

ONETZ: 11. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Martin Edenharter: Vor drei Jahren das Aufstiegsrelegationsspiel in Schnaittenbach, als wir im dritten Versuch endlich den Aufstieg in die A-Klasse geschafft haben. Wir haben die DJK Letzau mit 3:0 geschlagen.

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