09.10.2018 - 16:08 Uhr
EnsdorfSport

Festhalter und Fußfeger

Die Judoka der DJK Ensdorf holen bei der bayerischen Meisterschaft zwei Silber- und drei Bronzemedaillen. Zusätzlich gibt es die begehrten Tickets für Pforzheim.

Sie vertreten die DJK Ensdorf bei der Süddeutschen Meisterschaft in Pforzheim: Natascha Lauber, Emilie Marschall, Luis Pirzer, Mathilda Lauber, Jana Waldmann (von links)
von Autor TRAProfil

Dort werden am ersten November-Wochenende die süddeutschen Meisterschaften der Altersklasse U 15 ausgetragen. Am Start dort sind dann auch Natascha Lauber, Emilie Marschall, Luis Pirzer, Mathilda Lauber und Jana Waldmann von der DJK Ensdorf. Bei der "Bayerischen" in Ingolstadt stand der Ensdorfer Luis Pirzer in der Klasse bis 40 Kilo nach Siegen gegen Maschtowski (München), Dianov (Mühlhausen) und Osnatsch (Augsburg) im Finale dem Abensberger Maximilian Felde gegenüber. In der regulären dreiminütigen Kampfzeit konnte sich keiner der beiden durchsetzen, so wurde im Golden Score (drei Minuten Verlängerung) weitergekämpft. Beide Kämpfer bekamen eine Strafe für unerlaubten Wurfansatz. Nach zwei weiteren Strafen unterlag Pirzer.

Mathilda Lauber unterlag ihrer Gegnerin Krapp vom Jahn München durch Bestrafung. Gegen Fischer vom (TV Isen) setzte sie sich mit einer Wurftechnik durch. Den Kampf gegen die Abensbergerin Vaikant verlor sie im Haltegriff und erkämpfte sich Bronze. Ihre Schwester Natascha Lauber besiegte ihre erste Gegnerin nach zwei Sekunden mit einer Wurftechnik, nicht viel länger dauerte der Kampf gegen Bassauer von Jahn Nürnberg, den sie verlor. Sichtlich erschrocken aber sehr konzentriert gewann sie ihre weiteren Kämpfe und sicherte sich die Bronzemedaille und das Ticket für Pforzheim.

In der Klasse bis 48 kg traten die zwei Ensdorferinnen Emilie Marschall und Jana Waldmann an. Im Duell gegen Bingöl von Armin München konnte Marschall in der regulären Kampfzeit nicht punkten, im Golden Score brachte sie aber nach 30 Sekunden die siegbringende Technik an. Nach einem Sieg gegen die Aschaffenburgerin Amic unterlag sie im Halbfinale der Großhadenerin Lenhard nach einem Uchi-Mata.

Jana Waldmann besiegte im ersten Kampf Finia Possenrieder (Armin München) mit einer Wurftechnik und anschließendem Haltegriff, im zweiten Ringelstätter vom Post SV München mit ihrem Spezialumdreher und Festhalter. Im Halbfinale bezwang die Ensdorferin dann die nordbayerische Meisterin Grahl vom Post SV Bamberg.

Das kleine Finale entschied Emilie Marschall mit einer Fußfegetechnik für sich und holte somit die dritte Bronzemedaille für Ensdorf. Im Finale griff Jana Waldmann die Großhadenerin Lenhard sofort an, die konterte jedoch und gewann mit Ippon.

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