27.07.2020 - 17:41 Uhr
ErbendorfSport

Elf Fragen an Sandro Hösl (TSV Erbendorf)

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Der Torjäger des Kreisligisten sehnt wie vermutlich alle Amateurfußballer den Wiederbeginn des Spielbetriebs herbei. In unserer Rubrik verrät der 25-Jährige zudem, weshalb er vor knapp zehn Jahren ein Angebot des FC Bayern abgelehnt hat.

Sandro Hösl (rechts), Torjäger und Kapitän des Kreisligisten TSV Erbendorf, bei einer Diskussion mit dem Schiedsrichter.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Mit 15 Saisontoren führt Sandro Hösl vom TSV Erbendorf die Torjägerliste der Kreisliga Nord im Kreis Amberg/Weiden an. Mal wieder, möchte man anfügen. Seit Jahren zählt der 25-jährige Bürokaufmann zu den treffsichersten Stürmern der Region. Im "Elf Fragen"-Interview gibt sich Hösl zuversichtlich, dass er sein Torekonto weiter aufstocken kann, wenn die derzeit unterbrochene Spielzeit 2019/20, wie aktuell geplant, in einigen Wochen wieder fortgesetzt werden soll. Zudem wartet der Erbendorfer mit einer Anekdote aus seiner Jugendzeit auf. Nur so viel vorab: Er absolvierte ein Probetraining beim 1. FC Nürnberg und beim FC Bayern München. Ein Verein wollte ihn anschließend verpflichten ...

ONETZ: 1. Wegen der Coronakrise ruht derzeit noch der Spielbetrieb. Gehen Sie Ihrer Freundin schon auf die Nerven?

Sandro Hösl: Im Gegenteil. Meine Freundin ist jetzt aktuell froh, dass ich öfter zu Hause bin.

ONETZ: 2. Spaziergang statt Torejagd: Hat das Wochenende ohne Fußball schon eine neue Struktur?

Sandro Hösl: Die Umstellung auf ein Wochenende komplett ohne Fußball ist schon hart. Wir haben die Zeit für gemeinsame Aktivitäten wie längere Spaziergänge genutzt oder waren zusammen joggen. Wenn die Krise etwas Positives hat, dann, dass ich mehr Zeit für die Familie habe.

ONETZ: 3. Glauben Sie, dass es Anfang September, wie aktuell geplant, tatsächlich weitergeht?

Sandro Hösl: Ja. Ich glaube und hoffe sehr, dass es in wenigen Wochen endlich wieder losgeht.

ONETZ: 4. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Sandro Hösl: Ich bin ein Linksfuß und ziehe mir daher immer den linken Fußballschuh zuerst an. Außerdem bin ich immer einer der letzten, der die Kabine verlässt.

ONETZ: 5. Welche Fußball-Regel würden Sie abschaffen?

Sandro Hösl: Im Großen und Ganzen passt alles so, wie es aktuell ist. Nur die persönlichen Strafen für Trainer und Betreuer würde ich wieder abschaffen. Die sind ein Schmarrn.

ONETZ: 6. Haben Sie einen Spitznamen? Warum gerade diesen?

Sandro Hösl: Nicht, dass ich wüsste. Ich bin für alle schon immer der "Sandro".

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ONETZ: 7. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Sandro Hösl: Hauptsächlich geht es um Fußball: Ergebnisse in der Bundesliga oder unseren kommenden Gegner. Aber natürlich spielen auch die Geschehnisse vom Vorabend immer eine Rolle. (lacht)

ONETZ: 8. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Sandro Hösl: Nicht direkt an ein Spiel, aber mit 16 Jahren habe ich jeweils ein Probetraining beim 1. FC Nürnberg und beim FC Bayern München absolviert. Während es beim Club nichts wurde, hätte mich der FC Bayern genommen. Mit 16 Jahren wollte ich dann aber doch nicht von zu Hause weg. Das haben viele Leute damals nicht verstanden. Im Nachhinein bereue ich meine Absage aber nicht, auch wenn das natürlich ganz was anderes gewesen wäre. So wie es aktuell für mich läuft, passt das.

ONETZ: 9. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Sandro Hösl: Persönliche Beleidigungen haben auf einem Fußballplatz nichts verloren. Aber mittlerweile blende ich das alles aus, von daher können Zuschauer reinrufen, was sie wollen. Das höre ich nicht.

ONETZ: 10. Gelbe Fußballschuhe sind für mich ...

Sandro Hösl: ... ein No-Go. Da fällt man nur auf. Ich trage traditionell schwarze Schuhe und falle lieber mit Toren auf.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten?

Sandro Hösl: Derbys sind immer die schönsten Spiele. Deswegen fahre ich zum TSV Reuth, zum SVSW Kemnath, zum TSV Krummennaab oder zur SpVgg Windischeschenbach immer besonders gerne.

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