08.01.2021 - 12:20 Uhr
St. Ötzen bei FlossenbürgSport

Erics Winter: Die nordischen "Maskenmänner"

Nach der Weihnachtspause geht es auch für die nordischen Kombinierer in die Weihnachtspause. Auch Eric Frenzel und Kollegen haben schon die Heim-WM in Oberstdorf im Blick. Und die Coronakrise im Hinterkopf ...

Eric Frenzel bei der Siegerehrung mit Maske.
von Redaktion ONETZProfil

Von Eric Frenzel

Während die Weltcupsaison vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie holprig begann und einzelne Weltcups von den Veranstaltern sogar abgesagt und hierdurch Lücken in den Terminkalender gerissen wurden, steht uns nun ein straffes Programm bis zur Heim-WM in Oberstdorf bevor.

Die bestehenden Rahmenbedingungen haben wir im Team gut antizipiert. Die Teamgesundheit und damit natürlich die eigene sind zu erhalten, um keine Infektion zu bekommen oder eine Quarantäne, weil ein Mannschaftsmitglied erkrankt wäre. Dies erfordert ein klares Konzept, das konsequent gelebt werden muss und mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen ist. Bevor wir als einzelnes Teammitglied zur Mannschaft stoßen, sind wir gehalten, selbst Schnelltests durchzuführen. Das ist für mich persönlich angenehmer als durch Dritte getestet zu werden. Ist der Schnelltest wie erhofft negativ, so gibt es grünes Licht für die Anreise mit dem Pkw zum Flughafen. Im Auto tragen wir bei Mitfahrern eine FFP-2 oder FFP-3-Maske. Am Veranstaltungsort haben die Veranstalter gute Sicherheitskonzepte, doch es gibt natürlich auch Schwachpunkte wie etwa die Nähe zum Mitbewerber ohne Maske beim Start und Lauf in der Loipe. Eine Infektion schwebt demnach schon wie ein kleines Damoklesschwert über uns allen. Ein jetziger Ausfall würde die Chancen im Gesamtweltcup drastisch mindern und vielleicht den Start bei der Heim-WM gefährden.

Mit Eric durch den ganzen Winter

Flossenbürg

Es ist und bleibt eine besondere Saison und keiner weiß, wie sich die Dinge entwickeln und was dabei herauskommt. Dank unserer Bemühungen rund um das Skispringen, die maßgeblich von unserem neuen Skisprungtrainer Kuttin getragen werden, sind wir insgesamt auf einem guten Weg. Die bevorstehenden Wettbewerbe werden mehr als einen Fingerzeig geben, ob wir auf gleicher Augenhöhe mit den Norwegern um WM-Medaillen kämpfen werden. Ich persönlich gehe davon aus und bin nach den vielen Podestplätzen in den ersten Wettkämpfen sehr zuversichtlich. Wir starten jetzt Richtung Heim-WM richtig durch!

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