29.03.2019 - 17:21 Uhr
EtzenrichtSport

Gegen den ASV Burglengenfeld nachlegen

SV Etzenricht will den direkten Klassenerhalt schaffen - Timo Nürnberger verletzt.

Auf Timo Nürnberger (blau) – hier in der Partie gegen den TSV Waldkirchen – muss der Etzenrichter Trainer Rüdiger Fuhrmann im Heimspiel am Samstag gegen den ASV Burglengenfeld verzichten.
von Norbert DietlProfil

(otr) Um 16Uhr läuft am "Siegfried-Merkel-Sportplatz" in Etzenricht der Tabellensechste ASV Burglengenfeld auf. Sicher keine leichte Aufgabe für den Gastgeber. Aber mittlerweile macht das geflügelte Wort "Wir schaffen das" beim SV die Runde, wenn der Klassenerhalt ins Spiel kommt. Gestützt wird diese Aussage von einer bislang überaus erfolgreichen Rückrunde. Nach Ende der Hinrunde war man vom 14. Tabellenplatz und damit vom direkten Klassenerhalt zehn Punkte entfernt. In den zwischenzeitlich ausgetragenen acht Rückrundenbegegnungen wurden stattliche 16 Punkte eingefahren. Zum 14. Tabellenplatz hat man aktuell noch einen Rückstand von vier Zählern, wenn das Nachholspiel gegen Ettmannsdorf gewonnen wird, dann wäre es sogar nur noch ein Punkt.

Dass der SVE in der Rückrundenwertung den 5. Rang einnimmt, hat auch bei den Gegnern für Respekt und Anerkennung gesorgt, nicht zuletzt auch der klare 4:1-Auswärtssieg am letzten Wochenende beim Tabellensiebten in Bad Abbach. Trainer Rüdiger Fuhrmann ist es gelungen, bei der Mannschaft den Glauben an die eigene Stärke wiederzubeleben.

Nach der Winterpause war Burglengenfeld viermal im Einsatz und hat dabei nur einmal verloren. Zum Auftakt erreichte man beim mittlerweile wieder an der Tabellenspitze stehenden SV Donaustauf ein beachtliches 1:1, unterlag anschließend aber auf eigenem Gelände dem Tabellenzweiten ASV Cham mit 1:3.

Dass in diesem Spiel der Torschütze vom Dienst, Benjamin Epifani (12 Tore) nach einer Tätlichkeit die Rote Karte kassierte, wog aber nur scheinbar schwerer als der Punktverlust. Die nachfolgenden Spiele in Hautzenberg und daheim gegen Hutthurm wurden auch ohne den Torjäger, der in der kommenden Saison für den Bayernligisten DJK Gebenbach auflaufen wird, gewonnen. Während Zwillingsbruder Marco weiterhin das Burglengenfelder Tor hütet, wurde Benjamin nach dem Chamer Spiel vom Sportgericht eine Sperre von drei Spielen aufgebrummt. Das könnte dem SV Etzenricht eventuell in die Karten spielen. Am Samstag ist Epifani in Etzenricht letztmals gesperrt. Dass Burglengenfeld den Ausfall eines so torgefährlichen Spielers verkraftet, liegt nicht zuletzt auch daran, dass dem ASV-Trainerduo Matthias Bösl/Patrick Schleicher eine seit Jahren eingespielte und jeweils nur punktuell veränderte Mannschaft zur Verfügung steht.

Im Hinspiel im "Naabtalpark" erkämpfte sich der SV Etzenricht ein beachtliches 1:1. Mit einem Unentschieden wäre SVE-Trainer Fuhrmann aber nicht zufrieden. "Wenn unser Auswärtssieg in Bad Abbach einen wirklichen Wert bekommen soll, dann müssen wir die jetzt anstehenden zwei Heimspiele (bereits am Mittwoch geht es gegen Ettmannsdorf) gewinnen."

Fuhrmann warnt seine Truppe allerdings vor einem kompakten und körperbetont auftretenden Gast aus Burglengenfeld. "Der ASV wird über die Defensive kommen, was die Aufgabe für meine junge Mannschaft nicht gerade leichter macht", so Fuhrmann.

Bis auf den an einer Knieverletzung laborierenden Timo Nürnberger kann Fuhrmann alles aufbieten. Zu irgendwelchen Planspielchen "Was ist wenn" will sich Fuhrmann nicht verleiten lassen, hofft aber, dass Weiden am Freitagabend (daheim gegen Kareth) dem SVE ein wenig Schützenhilfe geleistet hat.

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