10.05.2019 - 12:00 Uhr
EtzenrichtSport

Gegen Hutthurm zählt nur ein klarer Sieg

Der SV Etzenricht hat die reguläre Punktspielrunde mehr oder weniger abgehakt und ist gedanklich bereits bei der Relegation. Das Schlusslicht aus Hutthurm könnte zum Warmschießen dienen.

Ohne Goalgetter Martin Pasieka (links) bestrreitet der SV Etzenricht das vorletzte Saisonpunktspiel gegen den SV Hutthurm. Ein klarer Sieg soll dennoch her und Mut machen für die Relegation.
von Norbert DietlProfil

Bevor die Saison 2018/19 am kommenden Wochenende mit dem Auswärtsspiel in Waldkirchen abgeschlossen wird, tritt der SV Etzenricht an diesem Samstag (14 Uhr) auf eigenem Gelände gegen den Tabellenletzten SV Hutthurm an. Eine eigentlich bedeutungslose Begegnung, denn die Etzenrichter konzentrieren sich bestimmt schon auf die bevorstehenden Relegationsspiele um den Klassenerhalt in der Landesliga.

Erst als auch rechnerisch nichts mehr ging, hat der SVE die Hoffnungen auf den direkten Klassenerhalt aufgegeben. Der FC Sturm Hautzenberg hat am letzten Wochenende mit seinem 4:1-Sieg die Blau-Schwarzen endgültig in die Saisonverlängerung geschickt. Satte 41 Punkte sammelte der SVE im vorigen Jahr und musste am Ende dann doch in die Relegation. Mit klaren Siegen über Hersbruck und Veitsbronn konnte die Ligazugehörigkeit aber gesichert werden.

In dieser Saison hat es gerade Mal zu 30 Zählern gereicht. Trotzdem ist man in Etzenricht optimistisch, dass auch diesmal die Relegation erfolgreich überstanden wird. Das für den weiteren Saisonverlauf unbedeutende Spiel gegen den SV Hutthurm soll der Mannschaft von Trainer Rüdiger Fuhrmann für die bevorstehenden Aufgaben das nötige Selbstvertrauen geben. Die Gäste aus Niederbayern waren in dieser Saison vom ersten Spieltag an Tabellenletzter und haben bislang lediglich ein einziges Spiel gewonnen. Nach dem geradezu sensationellen 5:2-Sieg bei der Regensburger Fortuna gab es in den folgenden vier Spielen richtig „Haue“: 0:30 Tore gab es gegen Waldkirchen (0:7), Hautzenberg (0:6), Cham (0:11) und Donaustauf (0:6). Der Vorjahreszwölfte rangiert mit vier Punkten und 14:151 Toren in der Tabelle ganz unten. Das Hinspiel gewannen die Etzenrichter mit 3:0, einer von insgesamt drei Auswärtssiegen. Alles andere als ein klarer Etzenrichter Heimsieg wäre aus heimischer Sicht nicht nur enttäuschend, sondern auch eine große Überraschung.

Gästetrainer Armin Gubisch hat nach dem „Totalausverkauf“ die Landesligasaison 2018/2019 mehr oder weniger mit der Kreisklassenmannschaft in Angriff genommen und wird mit dieser Truppe trotz etlicher „Klatschen“ erhobenen Hauptes den Weg in die Bezirksliga antreten. Von der Bezirksliga will man in Etzenricht natürlich nichts wissen. Die beiden letzten Spiele der laufenden Saison will man deshalb überzeugend absolvieren und sich damit Mut, aber auch Respekt der künftigen Gegner in der Relegation erwerben.

„Die Relegation hat jetzt absolute Priorität. Wir werden in den noch ausstehenden zwei Punktspielen auch personell kein Risiko eingehen“, sagt SV-Teammanager Markus Hofbauer. Folglich wird man auf einen Einsatz von Andreas Weihermüller und Norbert Ferstl verzichten, denn die beiden sollen ihre Verletzungen auskurieren und dann verletzungsfrei in der Relegation mithelfen, die Liga zu halten. Michael Wexlberger und Martin Pasieka stehen gegen Hutthurm beruflich bedingt nicht zur Verfügung. Betreut wird die Mannschaft weiterhin von Co-Trainer Andy Weihermüller, der einmal mehr den erkrankten Rüdiger Fuhrmann an der Außenlinie vertritt.

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