05.04.2019 - 15:41 Uhr
EtzenrichtSport

Mit gemischten Gefühlen nach Bad Kötzting

Nach zwei nicht gewonnenen Heimspielen sinken die Chancen für den SV Etzenricht auf den dirketen Klassenerhalt drastisch.

Ein 0:0 im Nachholspiel zuhause gegen den SC Ettmannsdorf (Bild, Etzenricht in blau) und vorher eine 0:1-Niederlage gegen den ASV Burglengenfeld haben den SV Etzenricht weiter in die Krise gestürzt. Die Chancen auf den direkten Klassenerhalt sinken weiter.
von Helmut KapplProfil

Eine gewisse Enttäuschung ist aus den Worten von Rüdiger Fuhrmann, dem Trainer des SV Etzenricht, schon herauszuhören. Eigentlich wollte er mit seiner Truppe nach dem überraschend klaren 4:1-Sieg in Bad Abbach zum Befreiuungsschlag ausholen.

Aber es kam ganz anders. Nur ein Zähler und kein Tor aus den beiden Heimspielen gegen Burglengenfeld und Ettmannsdorf lassen die Hoffnungen auf den direkten Klassenerhalt drastisch sinken. Und nun geht es am Samstag um 15 Uhr zum FC Bad Kötzting (4./49), mit dem der SV Etzenricht keine guten Erinnerungen verbindet.

In den letzten drei Partien gab es Niederlagen und zwei davon schmerzen noch immer. In der Saison 2017/18 setzte es auf eigenem Gelände eine deftige 1:7-Abfuhr, im September vergangenen Jahres kassierte man in der Nachspielzeit noch zwei Gegentore zu einer unnötigen 4:6-Niederlage. Klar, dass die Gäste, die Reise in den Bayerischen Wald mit gemischten Gefühlen antreten. Glaubt man den Worten von Trainer Rüdiger Fuhrmann, rechnet er nicht mehr mit dem direkten Klassenerhalt.

"Wir haben in der Vorrunde einfach zu viele Punkte fahrlässig liegengelassen. Diese Versäumnisse holen uns jetzt ein und das tut weh. Gegen Burglengenfeld und Ettmannsdorf fanden wir keine Lösung, die Spiele für uns zu entscheiden. Aber in den nächsten Begegnungen kann die Mannschaft befreit aufspielen, geht es doch gegen einige Hochkaräter. Hier erwartet keiner etwas von uns. Man wird sehen, was dabei rauskommt. Aufgeben jedoch kommt auf gar keinen Fall infrage. Im Fußball ist alles möglich." Vielleicht gibt es doch noch ein glückliches Ende.

Norbert Ferstl wird wegen einer Verletzung definitiv ausfallen, hinter den Einsätzen von Andreas Koppmann und Martin Pasieka stehen Fragezeichen. Offenbar gut in Schuss befinden sich die Hausherren. Mit drei Siegen am Stück gelang ein optimaler Start ins neue Jahr. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass es für sie eigentlich um nichts mehr geht. "Aber wir wollen weiterhin oben dran bleiben und spielen in jeder Partie auf Sieg", verspricht FC-Spielleiter Uwe Wölke.

Trotz der guten Ergebnisse gegen Etzenricht warnt er sein Team eindringlich. "Die spielen um den direkten Klassenerhalt, sind aggressiv in den Zweikämpfen und enorm laufstark. Das wird kein Selbstläufer." Eine ähnliche Torflut wie im glücklich gewonnenen Hinspiel erwartet Wölk nicht. Da sein Team aufgrund der letzten Englischen Wochen viel an Substanz aufbringen musste, wird man personell rotieren. "Ohne aber schwächer zu werden", fügt der Funktionär umgehend an.

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