Der SV Etzenricht hat im Kampf um den direkten Klassenerhalt einen herben Rückschlag erlitten. Das wichtige Heimspiel gegen den gnadenlos effektiv aufgetretenen ASV Burglengenfeld wurde am Samstag mit 0:1 verloren, wodurch der SVE den erhofften Anschluss in der Tabelle nach oben verpasste hat. "Unsere spielerischen Mittel haben nicht ausgereicht, um uns gegen einen geschickt verteidigenden Gegner am Ende erfolgreich durchsetzen zu können," so SVE-Trainer Rüdiger Fuhrmann. Die Gastgeber kamen recht vielversprechend ins Spiel. Der in der 12. Minute mustergültig steil geschickte Martin Pasieka, der schon nach acht Spielminuten mit einem Flugkopfball Pech hatte, vergab eine frühe Etzenrichter Führung und schoss den Ball von der Strafraumgrenze über das Gästetor.
Der Tabellensechste aus Burglengenfeld verteidigte in der Folge geschickt und blockte die durchaus bemühten Gastgeber spätestens an der Strafraumgrenze erfolgreich ab. Wirkliche Torchancen blieben dadurch Mangelware. Umgekehrt brachte der ASV das Tor des heimischen SV kaum in Gefahr. Glück hatte Etzenricht allerdings in der 32. Minute.
Nachdem Andreas Koppmann Mitte der eigenen Hälfte Anton Schreyer nur mit einem Foul stoppen konnte, zog Andreas Meyer den fälligen Freistoß in den Strafraum. Thomas Rappl stieg am höchsten und köpfte den Ball an die Querlatte des Etzenrichter Tors.
Sehenswert, aber durchaus vermeidbar, dann in der 40. Minute das entscheidende Tor für die Gäste. Nach einem scheinbar schon abgewehrten Einwurf hatte niemand in der heimischen Hintermannschaft den aufgerückten Abwehrspieler Jan Zempelin auf der Rechnung. Der hämmerte per Dropkick die Kugel völlig unbedrängt unter die Querlatte. Beinahe wäre den Gästen vor der Pause sogar noch das 0:2 gelungen. Mit letztem Einsatz stocherte Felix Diermeier Matthias Gröger in der 45. Minute aber noch den Ball vom Fuß. Sichtlich motiviert kamen die Gastgeber aus der Kabine, konnten sich aber für ihr Engagement nicht belohnen. Die Defensivkünstler aus Burglengenfeld verwalteten geschickt ihren knappen Vorsprung, setzten mit dem einen oder anderen Konter aber immer wieder gefährliche Nadelstiche. So hatten die Hausherren zwar optische Vorteile, waren mit ihrem Latein aber an der Strafraumgrenze meist am Ende. Die clever agierende Hintermannschaft des ASV ließ kaum etwas zu, wobei der SV mit zunehmender Spieldauer unter den Druck ja nicht zu verlieren, die "Keule" auspackte und es im Hauruck-Verfahren probieren wollte.
Glück für die Heimelf, als in der Schlussphase bei einem Abwehrversuch Keeper Heisig den eigenen Mann (Konstantin Graßl) anschoss, der Abpraller aber glücklicherweise nicht ins Tor trudelte. Am Mittwochabend wird es im Nachholspiel gegen den SC Ettmannsdorf bestimmt nicht leichter werden













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