03.04.2019 - 21:27 Uhr
EtzenrichtSport

Mageres Unentschieden

SV Etzenricht und SV Ettmansndorf trennen sich torlos - Schwache Landesligabegegnung

Der Etzenrichter Felix Diermeier (blau) kommt nicht am Ettmannsdorfer Ilhan Koc vorbei. Die schwache Landesligapartie endete am Mittwochabend torlos.
von Norbert DietlProfil

"Es war ein Landesligaspiel auf mäßigem Niveau. Wir waren nicht in der Lage die Begegnung spielerisch zu unseren Gunsten zu entscheiden, so dass Ergebnis letztendlich in Ordnung geht," so SVE-Trainer Rüdiger Fuhrmann nach 90 insgesamt wenig aufregenden Minuten.

Ballverluste hüben wie drüben und ein SV Etzenricht, der es immer wieder vergeblich mit hohen Bällen versuchte, die aber postwendend von der sicheren Gästehintermannschaft abgewehrt wurden. Obwohl auf der Gegenseite die Ettmannsdorfer Sturmspitzen Tobias Wiesner und Damian Huf zumindest ansatzweise ihre Gefährlichkeit erkennen ließen, waren auch aufseiten der Gäste Torchancen eher Mangelware.

Der Tabellenzehnte aus Schwandorf schien zunächst den besseren Start erwischt zu haben. Erst ein Kopfball von Tobias Wiesner nach einer Flanke von Andreas Müller in der 4. Minute und dann ein Lattenkracher von Damian Huf nach einer etwas unglücklichen Kopfballrückgabe von Konstantin Graßl direkt in den Lauf von Huf in der 9. Minute waren die Aufreger in einer Anfangsphase, in der die Gastgeber kaum wirklich präsent waren.

Etzenricht bekam dann etwas mehr Zugriff auf das Spiel, war aber mit seinem Latein am gegnerischen Strafraum immer am Ende. Eine Pötzl-Hereingabe, die Martin Pasieka aber verfehlte, munterte die Anhänger des SV unter den 220 Zuschauern wenigstens etwas auf.

Etwas aufregender begann die zweite Halbzeit, wobei wiederum die Gäste zunächst die Nase vorn hatten. Nach drei Minute eine sehenswerte Direktabnahme durch Damian Huf nach einer Ecke von Jeremy Schmidt. Zwei Zeigerumdrehungen später war das Bein eines Etzenrichter Abwehrspielers bei einem Schuss von Jermey Schmidt, der diesmal auf der linken Seite auf und davon war, dazwischen. Der Ball ging zur Ecke ins Aus.

Dann war auch mal der SV Etzenricht dran. Ein Kopfball von Michael Wexlberger klatschte auf die Latte des von Oleksandr Diadyk erstmals gehüteten SC-Tores. Der gebürtige Ukainer wurde aber ebenso wie sein Gegenüber Luca Wittmann während des gesamten Spiels so gut wie nicht geprüft.

Fünf Minuten vor Spielende musste dann Wittmann bei einer Aktion von Ilhan Koc per Fußball den Ball zur Ecke lenken. Eine Minute vor Ende der wenig berauschenden Partie klatschte das Leder noch einmal auf das Etzenrichter Tor, dann war das Spiel, das letztendlich auch keinen Sieger verdient hatte, vorbei.

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