18.04.2019 - 16:55 Uhr
EtzenrichtSport

Schier unlösbare Aufgabe für Etzenricht

Schlimmer geht nimmer: Der SV Etzenricht hat etliche personelle Ausfälle und am Samstag geht es dazu noch zum Tabellenführer SV Donaustauf.

Eine der wenigen Chancen in der 1. Halbzeit des SV Etzenricht gegen Fortuna Regensburg. Der mitgelaufene Dejan Szubotity bringt beim Schuss des Etzenrichters Johannes Pötzl seinen Fuß aber noch dazwischen, so dass Fortuna-Torwart Michael Popp nicht einzugreifen braucht. Am Ende aber stand ein wichtiger 3:1-Sieg für den SV Etzenricht.
von Helmut KapplProfil

Für den SV Etzenricht kommt es knüppeldick! Prekäre Tabellensituation, Trainer Rüdiger Fuhrmann krank sowie etliche personelle Ausfälle. Und am Samstag steht um 15 Uhr das extrem schwierige Auswärtsspiel beim Tabellenführer SV Donaustauf auf dem Programm. Spielleiter Markus Hofbauer nimmt es trotzdem gelassen: "Es ist nicht das erste Mal, dass wir uns in einer solch verzwickten Lage befinden. Wie immer versuchen wir, das Beste daraus zu machen. So auch in Donaustauf."

Stark ersatzgeschwächt tritt die Truppe von Co-Trainer Andreas Weihermüller, der ebenfalls verletzt ausfällt, die Reise zum besten Heimteam (12 Siege sowie je ein Remis und Niederlage) der Landesliga Mitte an. Logisch, dass die Erfolgsaussichten eher gering sind. Aber das ficht Markus Hofbauer nicht an. "Wir wissen, was auf uns zukommt. Keiner erwartet etwas, deshalb können wir befreit aufspielen. Was schließlich herauskommt, wird sich zeigen. Augen zu und durch. Kampflos ergeben wird sich die Mannschaft auf gar keinen Fall."

Ein Nullnummer, ähnlich der Vorrunde, könnte schon zu wenig sein. Auf den gesicherten 14. Tabellenplatz, den der TSV Kareth belegt, sind es schon sieben Zähler Rückstand. Um der Relegation zu entgehen wäre eigentlich ein Sieg von Nöten. "Trotzdem machen wir uns keinen Druck. Das wäre total verkehrt", versucht Spielleiter Hofbauer Ruhe und keine Hektik in die Mannschaft zu bringen. Ob Michael Heisig wieder in den Kasten zurückkehrt, entscheidet sich kurzfristig. Fehlen werden auf jeden Fall Helmut Jurek aus privaten Gründen, Sebastian Ermer befindet sich im Urlaub, Michael Wexlberger und Timo Nürnberger sind verletzt. Aus der "Zweiten" rückt Thomas Paul nach.

Offensichtlich mehr Druck verspüren die Hausherren. Dort gaben die Verantwortlichen um Trainer Sepp Schuderer als Saisonziel den Aufstieg aus. "In den restlichen Spielen darf sich die Mannschaft keinen Ausrutscher mehr erlauben", fordert Spielleiter Lothar Rengsberger. "Es zählen nur noch Siege", wohlwissend, dass mit dem SV Etzenricht ein äußerst unbequemer Gegner zu Gast ist.

"Schon im Hinspiel taten wir uns schwer", erinnert sich der Funktionär. "Damals hatten wir sogar Glück, beim schmeichelhaften 0:0 einen Zähler mitzunehmen. Etzenricht ist schwer zu spielen, aber da muss meine Mannschaft jetzt durch." Die Hoffnungen ruhen auf Torjäger Nikolai Vasilic, der bereits 21 Treffer erzielte. Sein Debüt gibt Neuzugang Sinik Ognjen im Mittelfeld. Die Spielberechtigung des kurzfristig verpflichteten Serben kam diese Woche. Seine Verletzung ausgeheilt hat Pedro Braz, ansonsten steht der komplette Kader zur Verfügung. Zumindest die optimale Personallage spricht für den 13. Heimsieg.

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