03.05.2019 - 13:16 Uhr
EtzenrichtSport

Schwere Auswärtshürde für SV Etzenricht

Der SV Etzenricht hat schlechte Erfahrungen mit dem FC Sturm Hauzenberg gesammelt. Dennoch will die Fuhrmann-Truppe ihre theoretische Chance auf den direkten Klassenerhalt nicht einfach herschenken.

Chousein Chousein geht aus einem Zweikampf als Sieger hervor: Der SV Etzenricht will sich in Hauzenberg mit einem couragierten Auftritt schon mal für die wahrscheinliche Relegation einstimmen.
von Helmut KapplProfil

Rein rechnerisch wäre der direkte Klassenerhalt für den SV Etzenricht (15./30) noch möglich. Bei noch drei ausstehenden Spielen müssten alle gewonnen werden, im Gegenzug der TSV Kareth (14./38) leer ausgehen. „Wir kämpfen bis zum letzten Spieltag“, verspricht Andreas Weihermüller, der weiterhin den erkrankten Chefcoach Rüdiger Fuhrmann vertritt. Aber schon das anstehende Gastspiel am Samstag um 15 Uhr beim FC Sturm Hauzenberg (7./47) verspricht nichts Gutes.

„Die Bilanz der vergangenen Jahre gegen die Niederbayern ist extrem schlecht. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir das letzte Mal gegen sie gewonnen haben. Auf uns wartet eine äußerst schwierige Aufgabe.“ Schon im Hinspiel unterlag der SVE mit 0:2. „Aber wir nehmen die knapp 500 Kilometer weite Reise nicht so einfach hin und liefern brav die Zähler ab“, lautet die Kampfansage von Weihermüller an die Hausherren. „Schaun wir mal, wie sich die Partie entwickelt.“

Dennoch stellen sich die Verantwortlichen bereits auf die Relegation ein. „Um in die mit gesundem Selbstbewusstsein zu gehen, wäre ein Erfolgserlebnis in Hauzenberg schon ideal", betont Weihermüller. Die Mannschaft soll quasi ein Ausrufezeichen an die beteiligten Teams in der Relegation schicken. Allerdings gestaltet sich die personelle Lage nicht gerade optimal. Der Einsatz von Abwehrchef Norbert Ferstl ist fraglich, Weihermüller selber ist auch verletzt und Lukas Neumeier fällt aus beruflichen Gründen aus. Dafür steht einem Einsatz von Michael Wexlberger nichts im Wege.

Personell gesehen erwischt es den Hauzenberger Trainerkollegen Alexander Geiger, ehemaliger Regionalligaspieler bei der SpVgg Weiden, ebenfalls knüppeldick. „Wir mussten am Wochenende sogar das Spiel unserer zweiten Mannschaft absagen. Alle im Verein sehnen das Saisonende herbei. Gastgeschenke jedoch wird es nicht geben. Das können wir unseren Fans nicht antun.“ Eigentlich setzten sich die Niederbayern als Saisonziel, unter den ersten Fünf zu landen. „Der Kader dafür war vorhanden, aber sechs schwerwiegende und länger andauernde Verletzungen sowie die Abgänge der Leistungsträger Patrick Rott sowie Manuel Mader ließen nicht mehr zu. Nun wollen wir eben mit einem einstelligen Tabellenplatz zufrieden sein“, sagt Geiger. Und dazu ist, wenn man auf die Tabelle der Landesliga Mitte schaut, ein Sieg unbedingt nötig.

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