15.02.2020 - 07:02 Uhr
EtzenrichtSport

SV Etzenricht findet Fuhrmann-Nachfolger

Mit Andreas Wendl vom Liga-Konkurrenten TuS Kastl übernimmt ein ehemaliger Spieler des FC Amberg und der SpVgg SV Weiden zur kommenden Spielzeit das Traineramt. Dadurch erhält das erste Spiel des SVE nach der Winterpause Brisanz.

Noch trägt Andreas Wendl das Trikot des TuS Kastl. Zur neuen Saison übernimmt der Spielertrainer den SV Etzenricht.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Die Katze ist aus dem Sack: Andreas Wendl wird zur Spielzeit 2020/21 neuer Trainer beim SV Etzenricht. Dort folgt der derzeitige Übungsleiter des Bezirksliga-Rivalen TuS Kastl auf Rüdiger Fuhrmann, der den SVE in Richtung ASV Cham verlassen wird. "Andreas Wendl war von Beginn an unser Wunschkandidat. Er ist ein Spielertrainer mit Ambitionen, der für unsere junge Mannschaft durch seine Erfahrung auch auf dem Platz wichtig werden wird", sagte Sportlicher Leiter Markus Hofbauer gegenüber Oberpfalz-Medien. Wendl verfügt über höherklassige Erfahrung als Spieler. Unter anderem war der 32-jährige Gymnasiallehrer, der aktuell an einer Förderschule in Amberg im Einsatz ist, jahrelang für den FC Amberg, die SpVgg SV Weiden und die DJK Ammerthal in der Bayern- und Landesliga aktiv. Seit 2018 sammelt Wendl erste Erfahrungen als Spielertrainer beim Bezirksligisten TuS Kastl.

Auftaktspiel in Kastl

Zu Beginn der Restserie am 22. März reisen die Etzenrichter nun pikanterweise zum Duell mit ihrem künftigen Coach nach Kastl. "Das ist überhaupt kein Problem. Wir wollen gewinnen, und Andi will sich gewiss nicht mit einem Abstieg aus Kastl verabschieden", versucht Hofbauer dem Auftakt etwas Brisanz zu nehmen. Zur Vorbereitung auf die restliche Spielzeit unter Fuhrmann bezieht der SVE mit unverändertem Kader am Wochenende ein Trainingslager in Pilsen mit Testspielen gegen den Nordost-Landesligisten FC Vorwärts Röslau und den tschechischen Fünftligisten Horni Briza. Parallel treibt Hofbauer nun in enger Absprache mit Wendl die Planungen für die neue Saison voran. "Der Kader bleibt weitgehend zusammen, finale Gespräche finden jetzt im Trainingslager statt. Mit punktuellen Verstärkungen stehen wir in Kontakt, so dass wir einen Kader zusammen haben sollten, der in einer starken Bezirksliga ein Wörtchen um den Landesliga-Aufstieg mitreden können sollte", sagte Hofbauer, der auch in der aktuellen Saison trotz zwei Punkten Rückstand auf Platz zwei parat sein will, "falls die Vorderen patzen".

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