24.05.2019 - 12:16 Uhr
EtzenrichtSport

Der SV Etzenricht leicht im Vorteil

Hoch her ging es zum Relegationsauftakt zwischen dem SV Hahnbach und dem SV Etzenricht. Das 3:3 verspricht viel Spannung für das Rückspiel.

Der Etzenrichter Stürmer Martin Pasieka kommt zwei Schritte zu spät: Das Relegations-Hinspiel zwischen dem SV Hahnbach und SV Etzenricht endete 3:3. Das Rückspiel am Sonntag eröffnet für beide Mannschaften noch Optionen.
von Norbert DietlProfil

Der SV Etzenricht kämpft am Sonntag (16 Uhr) gegen den SV Etzenricht um den Einzug in die zweite Relegationsrunde der Landesliga-Mitte. Nach dem Unentschieden am Donnerstagabend in Hahnbach scheinen die Etzenrichter doch die etwas besseren Karten zu haben, denn die Gäste müssen auf dem „Siegfried-Merkel-Sportplatz“ dieses zweite Spiel unbedingt gewinnen. „Es wird ein ganz schweres Spiel, aber wir werden alles in die Waagschale werfen“, sagt SVE-Trainer Rüdiger Fuhrmann.

Das 3:3 in Hahnbach mussten die Etzenrichter allerdings teuer erkaufen, denn Andreas Mark fällt nach einer Oberschenkelverletzung aus. Die Rote Karte gegen Felix Diermeier nach einer Notbremse verschärft die Personalsituation in Etzenricht zusätzlich, schließlich fallen Lukas Neumeier und Andreas Weihermüller weiterhin längerfristig aus. Chousein Chousein steht nach dem Platzverweis im letzten Landesliga-Punktspiel in Waldkirchen für die gesamte Relegation nicht zur Verfügung. Dass die Sperre von Helmut Jurek abgelaufen ist und er damit am Sonntag wieder dabei ist, erzeugt deshalb bei SVE-Coach Fuhrmann angesichts der eng geschnürten Personaldecke auch nicht Euphorie über allen Maßen.

Mag die Etzenrichter Mannschaft in der abgelaufenen Saison für Landesligaverhältnisse durchaus etwas „untermotorisiert“ gewesen sein, am Willen hat es ihr bis zuletzt aber nie gefehlt. „Wir mussten in allen Spielen immer an unsere Grenzen gehen. Hahnbach dagegen wurde in der Bezirksliga nur selten wirklich gefordert“, meint Fuhrmann. Auch wenn Kräfteverschleiß und Personalsorgen noch so groß sind, setzt Fuhrmann voll auf seine Mannschaft. Er ist davon überzeugt, dass man mit dem Heimvorteil und den drei auswärts erzielten Toren alle Chancen hat, um in die nächste Runde einzuziehen. Das Spiel am Donnerstagabend hat aber auch gezeigt, dass Hahnbach alles gibt, um in die nächste Relegationsrunde einzuziehen. Dem Bezirksliga-Vizemeister hilft in Etzenricht aber nur ein Sieg, die Hausherren müssen sich also am Sonntag auf einen Sturmlauf der Gäste einstellen.

Nachdem Konstantin Graßl (Studium) und Norbert Ferstl (nach Verletzung) kräftemäßig noch nicht bei 100 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit angelangt sind, rückt Felix Herrmann aus der 2. Mannschaft ins Aufgebot. Mario Zivatovic hat sich ebenfalls bereiterklärt, der Mannschaft zu helfen, und wird ebenfalls auf der Bank sitzen.

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