Etzenricht
22.03.2019 - 14:16 Uhr

SV Etzenricht muss zum Angstgegner

Zu Hause läuft's für die Fuhrmann-Elf ganz passabel. Um den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte auf direktem Weg zu realisieren, müssen aber auch Auswärtspunkte her. Das dürfte aber am Samstag äußerst schwer werden.

Im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte kann und darf sich der SV Etzenricht (15./23) nicht nur auf seine Heimstärke verlassen. „Uns muss es endlich gelingen, auch auswärts den Bock umzustoßen“, lautet die eindeutige Vorgabe von SV-Trainer Rüdiger Fuhrmann. Die nächste Gelegenheit dazu bekommt die Mannschaft am Samstag um 16 Uhr beim TSV Bad Abbach (6./40), einen in der Vergangenheit schon immer unbequemen Kontrahenten.

Nicht umsonst spricht Coach Fuhrmann von einem Angstgegner. Und er hat Recht: In den letzten drei Jahren setzte es in Bad Abbach teils deutliche Niederlagen. Auch das diesjährige Vorrundenspiel ging mit 0:2 verloren. „Schon diese Bilanz zeigt, dass wir als krasser Außenseiter antreten. Aber die Mannschaft versucht alles, nicht leer auszugehen“, verspricht Fuhrmann. Ein Blick auf die Tabelle verrät, dass der SVE enorm unter Druck steht. Auf den FC Tegernheim (14./27), der einen gesicherten Rang belegt, sind es noch vier Zähler. „Bei einer erneuten Niederlage läuft uns die Konkurrenz davon.“ Die Spielabsage von letzter Woche dürfte keine negativen Folgen nach sich ziehen. „Wir hätten gerne gespielt, aber es ging einfach nicht. Kurzfristig einen Testspielgegner auf Kunstrasen zu engagieren, hätte auch nicht viel gebracht. Wir haben die freie Zeit mit intensivem Training genutzt und uns bestmöglich auf die Partie in Bad Abbach vorbereitet.“

Die nächsten 14 Tage mit fünf Spielen sind für Fuhrmann vorentscheidend. Da käme ihm ein positives Ergebnis gelegen. Am Personal sollte es nicht liegen, steht Fuhrmann doch bis auf den am Knie verletzten Timo Nürnberger der komplette Kader zur Verfügung.

Ohne große Sorgen gehen die Hausherren in die Begegnung. „Wir haben trotz eines Totalumbruchs zu Saisonbeginn schon jetzt die 40-Punkte-Marke geknackt. Damit hat bei uns keiner gerechnet“, zieht TSV-Spielleiter Dietmar Beyer eine positive Zwischenbilanz. Ex-Profi Torsten Holm, auch in Weiden kein Unbekannter, hat als Trainer einen tollen Job erledigt. „Wie die letzten Ergebnisse zeigen, liegt uns der SV Etzenricht. Zudem können wir befreit und ohne Sorgen aufspielen“, rechnet Beyer schwer mit dem sechsten Heimsieg. Für den verletzten Fabian Fuchs hütet Ludwig Räuschl den Kasten. Ansonsten stehen Holm alle Akteure zur Verfügung.

 
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