15.01.2019 - 18:26 Uhr
EtzenrichtSport

SV Etzenricht ist noch nicht verloren

Der Landesligist steht in den Startlöchern: Am Freitag, 1. Februar, steigt die Fuhrmann-Truppe in die Vorbereitung auf die Frühjahrsrunde ein. Das Ziel ist klar formuliert: Klassenerhalt, und zwar am besten auf direktem Weg.

Der SV Etzenricht muss in der Frühjahrsrunde ohne Konstantin Graßl (links) auskommen. Der Innenverteidiger konzentriert sich auf sein Studium. Offen ist, wann Andreas Koppmann wieder eingreifen kann. Der Außenverteidiger erlitt im Oktober 2018 einen Bänderriss in der Schulter und arbeitet an seinem Comeback.
von Alfred Schwarzmeier Kontakt Profil

Fans und Spieler des SV Etzenricht haben sich während der Winterpause immer wieder die Tabelle der Landesliga Mitte vor Augen geführt. Die Punkte werden jedoch auch bei wiederholter Betrachtung nicht mehr, der Tabellenstand nicht besser: Mit 19 Zählern aus 22 Partien dümpelt der SVE auf Platz 16 in der Relegationszone herum. Vier Punkte beträgt der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den der TSV Kareth belegt.

Wichtiger Auftakt

"Es ist nicht unmöglich. Aber wenn wir nochmal herankommen wollen, dann sind wir zum Punkten gezwungen", fasst Markus Hofbauer die Notwendigkeiten in zwei Sätzen zusammen. Dass einem gelungenen Einstieg in die Restrunde eine fundamentale Bedeutung zukommt, ist klar. "Wir spielen in den ersten drei Partien gegen Pfreimd, Kareth und Ettmannsdorf. Das sind direkte Konkurrenten. Danach wissen wir, wo wir stehen", sagt Hofbauer. "Sieben Punkte aus diesen Spielen, dann wäre ein Anfang gemacht."

Wie schwer der direkte Ligaverbleib zu verwirklichen sein wird, hat die vergangene Saison gezeigt. Da sammelten die Blau-Schwarzen immerhin 43 Punkte und mussten dennoch in die Relegation. Mit einer ähnlichen Messzahl rechnet Hofbauer auch diesmal. "40 Punkte werden nicht reichen. Ich gehe von 42 oder 43 Punkten aus, die man braucht."

Was heißt: In den verbleibenden 12 Spielen sollten 23 oder 24 Punkte aufs Konto wandern, sonst wird die drohende Relegation zur Gewissheit. Allerdings hat die Saisonverlängerung beim SVE seit dem letzten Jahr an Schrecken verloren. "Wir haben keine Angst vor der Relegation. Aber es überwiegt der Optimismus, dass wir es anders schaffen können."

Personell hat sich während der Winterpause wenig beim SVE getan. Einziger Neuzugang ist, wie bereits gemeldet, Mittelfeldspieler Norbert Ferstl (29) vom SVSW Kemnath. Abgemeldet hat sich Innenverteidiger Michaels Wells (29/zurück zur SpVgg Schirmitz). Nicht zur Verfügung steht zudem Konstantin Graßl (22). Der Abwehrchef konzentriert sich auf den Abschluss seines Studiums. Ein Fragezeichen steht hinter Andreas Koppmann (24.). Der Außenverteidiger hatte im Oktober 2018 einen Bänderriss in der Schulter erlitten. Wann der Leistungsträger wieder eingreifen kann, ist offen.

Kleiner Kader

Mit nunmehr 16 Feldspielern und zwei Torhütern sei der Kader zwar etwas klein, gibt Hofbauer zu. "Aber manchmal ist das nicht verkehrt. Dann gibt es mehr Einsatzzeiten und weniger unzufriedene Spieler." Unabhängig vom weiteren Saisonverlauf ist die Trainerfrage. "Wir sind mit der Arbeit von Rüdiger Fuhrmann sehr zufrieden", betont Hofbauer. "Wir möchten gerne mit ihm weiterarbeiten." Bezüglich einer Vertragsverlängerung laufen aktuell die Gespräche.

Vorbereitungsprogramm

Seit 14. Januar: Individuelle Laufeinheiten

1. Februar: Trainingsauftakt

2. Februar: Testspiel gegen DJK Ammerthal (in Burglengenfeld)

8. bis 10. Februar: Trainingslager in Pilsen mit Spiel gegen FC Furth

16. Februar: Testspiel gegen DJK Gebenbach (in Burglengenfeld)

24. Februar: Testspiel gegen SV Hahnbach (vermutlich in Raigering)

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