Etzenricht
23.11.2018 - 11:05 Uhr

SV Etzenricht mit Rückenwind nach Tegernheim

Nach dem Last-Minute-Sieg gegen den SV Neukirchen hat die Truppe von Coach Rüdiger Fuhrmann im Abstiegskampf der Landesliga Mitte Blut geleckt. Im Regensburger Vorort soll nun gegen einen kriselnden Gastgeber der nächste Dreier her.

Nach dem Siegtreffer in allerletzter Sekunde kannte der Jubel bei den Etzenrichter Spielern keine Grenzen. Mit frischem Selbstvertrauen geht es nun zum FC Tegernheim. Bild: otr
Nach dem Siegtreffer in allerletzter Sekunde kannte der Jubel bei den Etzenrichter Spielern keine Grenzen. Mit frischem Selbstvertrauen geht es nun zum FC Tegernheim.

Nicht vergessen hat Rüdiger Fuhrmann, Trainer des SV Etzenricht (16./16), die satte 0:4-Heimniederlage gegen FC Tegernheim (13./24) Anfang August. „Damals lieferte meine Mannschaft eine ganz schwache Vorstellung ab“, erinnert sich der SV-Coach. Im letzten regulären Spiel vor der Winterpause bekommt seine Mannschaft am Samstag um 14 Uhr die Gelegenheit, sich dafür zu revanchieren.

Diese will sich Fuhrmann nicht entgehen lassen und mit einem Sieg an den gesicherten Rängen dranbleiben. Nach dem schwer erkämpften Dreier vor Wochenfrist gegen Neukirchen beträgt der Rückstand auf den Tabellen-14. TSV Kareth-Lappersdorf (20) lediglich vier Zähler. Ein Sieg in Tegernheim, dann noch im Nachholspiel nächste Woche beim direkten Kontrahenten VfB Bach (15./19) punkten und die Mannschaft könnte etwas beruhigter in die Winterpause gehen. Und Fuhrmann tritt die Reise nach Tegernheim mit seiner Truppe optimistisch an, zeigte sie doch gerade im letzten Spiel aufsteigende Form. „Gelingt es uns, an die Leistung anzuknüpfen und den Schwung mitzunehmen, sehe ich reelle Siegchancen.“

Natürlich ist dem erfahrenen Coach die Talfahrt des Gegners nicht entgangen. Zu Saisonbeginn mit großen Ambitionen gestartet, rutschten die Hausherren nach sieben Niederlagen und zwei Remis in den Tabellenkeller ab. Nicht überbewerten will Fuhrmann den 11:0-Sieg des FCT gegen das Schlusslicht Hutthurm vor Wochenfrist. „Ich glaube, Tegernheim hat schon Respekt vor uns und steht nebenbei stark unter Druck. Diese offensichtliche Unsicherheit wollen wir nutzen.“

In der Tat: „Eigentlich lautete unsere Zielvorgabe im vorderen Drittel mitzuspielen“, gibt Tegernheims Abteilungsleiter Peter Bauer zu. „Wir Ursachenforschung betrieben, warum die Mannschaft so weit absackte, fanden aber keine Erklärung. Jetzt gilt es, einfach ruhig weiter zu arbeiten und nicht in Hektik zu verfallen.“ Mit einem Sieg über Etzenricht möchten die Hausherren einen direkten Konkurrenten auf Distanz halten und ohne größere Sorgen in die Winterpause gehen. „Mit 27 Punkten stünden wir trotzdem noch im Soll.“ Bauer ist zuversichtlich, denn so schlecht waren die Auftritte seiner Mannschaft in den letzten Wochen nicht, was fehlte, waren die Ergebnisse. Am klaren 4:0-Sieg aus der Vorrunde will und kann er die Gäste auf gar keinen Fall messen. Bis auf Sven Hofmann und Leo Waldhauser steht den Gastgebern der komplette Kader zur Verfügung. Der SV Etzenricht vertraut dagegen auf den erfolgreichen Kader von vergangenen Samstag.

 
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