07.03.2019 - 12:12 Uhr
EtzenrichtSport

SV Etzenricht mit Schwung auf Kareths Höhen

Der jüngste 4:0-Erfolg über Pfreimd verlieh der Truppe von Trainer Rüdiger Fuhrmann ordentlich Rückenwind. Ein Sieg bei den Regensburger Vorstädtern würde die Situation im Tabellenkeller der Landesliga Mitte zuspitzen.

Gegen Pfreimd verpasste dieser Kopfball von Johannes Pötzl noch das Ziel. Am Freitagabend beim TSV Kareth will es der Etzenrichter Angreifer besser machen.
von Helmut KapplProfil

Bereits am Freitag um 19 Uhr steht für den SV Etzenricht (16./22) eine weitere richtungsweisende Begegnung auf dem Programm. Er gastiert beim TSV Kareth-Lappersdorf (14./26), einem unmittelbaren Konkurrenten um den Klassenerhalt in der Landesliga Mitte. Beide trennen in der Tabelle lediglich vier Zähler. Mit einem Sieg würde die Truppe um SV-Coach Rüdiger Fuhrmann bis auf einen Zähler an die Hausherren heranrücken. Diese Möglichkeit möchte sie sich nicht entgehen lassen, aber gewiss nicht auf Teufel komm raus.

Der klare 4:0-Sieg über die SpVgg Pfreimd vor Wochenfrist sei für Fuhrmann eine aussagekräftige Nachricht an den TSV Kareth: „Ihr müsst uns erst einmal schlagen. Wir sind nicht so vermessen, in jedem Spiel mit drei Punkten zu kalkulieren, werden aber die Partie dementsprechend angehen.“ Mit welchen taktischen Vorgaben er auf Kareths Höhen zum Erfolg kommen will, verriet Fuhrmann wie immer nicht. Neues Selbstbewusstsein verspricht er sich vom ungefährdeten Erfolg über Pfreimd. „Wir waren eindeutig die bessere Mannschaft und haben unsere Torchancen endlich konsequent genutzt. Die Tore fielen zur rechten Zeit. Diesen Sieg haben wir einfach gebraucht.“ Die Frage, ob Fuhrmann mit einem Remis leben könnte, will er erst nach dem Spiel beantworten. An der Personalsituation ändert sich gegenüber letzter Woche nicht viel. Lediglich Michael Wexlberger fällt verletzt vermutlich 14 Tage aus, ansonsten steht der gleiche Kader zur Verfügung.

1:1 trennten sich beide Teams im Hinspiel. Mit einer erneuten Punkteteilung könnte TSV-Abteilungsleiter Anton Brunnbauer gut leben. Auch er spricht von einer richtungsweisenden Partie, will aber nicht volles Risiko gehen. „Mit einem Remis würden wir den Abstand zu Etzenricht wahren. Das hat für uns absoluten Vorrang.“ Nicht überbewerten will Brunnbauer den klaren 5:0-Sieg beim noch sieglosen Schlusslicht SV Hutthurm. „Der Gegner war einfach zu schwach.“ Sorgen bereiten ihm die Ausfälle von Stefan Wimberger (beruflich) und des verletzten Daniel Massinger. Hinter dessen Einsatz steht ein Fragezeichen. Für den TSV-Funktionär liegt der Druck eindeutig bei den Gästen und dieser Umstand könnte seinem Team entgegenkommen.

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