04.04.2019 - 17:00 Uhr
EtzenrichtSport

SV Etzenricht stellt die Weichen

Martin Pasieka, Felix Diermeier, Andreas Koppmann und Michael Wexlberger bleiben dem Fußball-Landesligisten treu. Dazu erhält Coach Rüdiger Fuhrmann in der kommenden Saison Unterstützung von einem neuen Co-Trainer.

Daniel Rohr wird zur neuen Saison Co-Trainer beim SV Etzenricht.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Kontinuität auf dem Spielfeld, frischer Wind an der Seitenlinie: Während die Akteure Martin Pasieka, Felix Diermeier, Andreas Koppmann und Michael Wexlberger dem SV Etzenricht ihre Zusage unabhängig von der Ligazugehörigkeit für die kommende Saison 2019/20 gaben, erhält Chefcoach Rüdiger Fuhrmann künftig Unterstützung bei der Trainingsarbeit. Daniel Rohr wird neuer Co-Trainer beim SVE. Der 28-jährige Personalmanagement-Student ist derzeit noch beim FC Amberg in verschiedenen Funktionen tätig.

Als Part der Jugendleitung steht er seit Mittwoch zusätzlich als Trainer der Bayernliga-U15 in der Verantwortung, da Andreas Schreiner von seinen Aufgaben entbunden wurde. "Eigentlich sollte ich zur kommenden Saison die U17 des FC Amberg übernehmen, aber der Einstieg in den Seniorenbereich beim SV Etzenricht ist für mich eine tolle Möglichkeit. In der Zwischenzeit übernehme ich interimsmäßig noch die U15 des FCA", sagte der B-Lizenz-Inhaber zu seinen anstehenden arbeitsreichen Wochen. In Amberg hätten die Verantwortlichen Verständnis für die Rücknahme seiner ursprünglich gegebenen Zusage gezeigt.

Der SV Etzenricht war auf der Suche nach einem Co-Trainer mit Lizenz, da der bisherige Fuhrmann-Assistent Andreas Weihermüller bekanntlich als Spielertrainer zum SV Sorghof wechselt. "Daniel Rohr erfüllt unser Anforderungsprofil perfekt und passt wie die Faust aufs Auge zu unseren Vorstellungen", sagte Sportlicher Leiter Markus Hofbauer. Das Kellerkind der Landesliga Mitte hat es sich ans Revers geheftet, junge Lizenztrainer zu fördern. Passenderweise ist Fuhrmann Mitglied der Oberpfälzer Trainervereinigung. "Es kommt in Mode, in der Kreisklasse oder Kreisliga höherklassig erfahrene Spielertrainer zu verpflichten. So gehen die Lizenztrainer aus, dem wollen wir entgegenwirken", erklärte Hofbauer den Rohr-Deal.

Zudem werde der SVE in der neuen Spielzeit eine talentierte, junge Truppe ins Rennen schicken, "mit der es unabdingbar ist, mit zwei Trainern zu arbeiten. Ganz gleich, ob in der Landes- oder Bezirksliga".

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