26.05.2019 - 20:15 Uhr
EtzenrichtSport

SV Etzenricht überrollt den SV Hahnbach

Im Rückspiel der Landesliga-Relegation gelingt dem SV Etzenricht ein 7:0-Kantersieg. Während der SV Hahnbach damit Bezirksligist bleibt, konzentriert sich Etzenricht auf die alles entscheidende Runde.

Martin Pasieka (Mitte) war beim 7:0 des SV Etzenricht gegen den SV Hahnbach der überragende Spieler. Der Stürmer erzielte fünf Treffer.
von Norbert DietlProfil

Der SV Etzenricht darf weiterhin auf den Klassenerhalt in der Landesliga hoffen. Nach einem überzeugenden 7:0-Sieg im Relegationsrückspiel gegen den Bezirksliga-Vizemeister SV Hahnbach geht es nun gegen den FSV Stadeln, der sich in der Verlängerung mit 3:1 gegen den TSV 1860 Weißenburg durchsetzte. Das Hinspiel findet am Mittwoch, 29. Mai, um 18.30 Uhr in Stadeln statt, das Rückspiel steigt am Samstag, 1. Juni, in Etzenricht.

Es war am Sonntag am Ende eine doch recht einseitige Angelegenheit, denn der SV Etzenricht dominierte den Gast aus Hahnbach in allen Belangen mehr als deutlich. Hahnbach setzte lediglich in der 5. Minute eine Duftmarke, als Michael Hirschmann ein Zuspiel von Manuel Plach knapp über die Latte des Etzenrichter Tores lenkte. Das war es dann aber auch, den schon eine Zeigerumdrehung später nahm das Unheil aus Hahnbacher Sicht seinen Lauf. Einen weiten Ball aus der eigenen Hälfte heraus nahm Martin Pasieka auf und schob flach zum 1:0 ein. Fünf Minuten später fast eine Doublette des Treffers, als Stephan Herrmann in gleicher Position an den von ihm aus gesehenen linken Innenpfosen schoss und das Leder von dort zum 2:0 ins Tor ging.

Es folgte im weiteren Verlauf der große Auftritt des Martin Pasieka, den die allerdings zugegeben recht löcherige Hahnbacher Hintermannschaft nie in den Griff bekam. Nach 14 Minuten fiel das 3:0, abermals durch Pasieka. Damit war das Spiel nach dem 3:3 in der Hinrundenbegegnung praktisch entschieden. Glück hatte Etzenricht lediglich in der 26. Minute, als ein Distanzschuss von Michael Hirschmann gegen den Lauf des SVE-Torhüters Michel Heisig abgefälscht wurde, der Ball aber ins Aus ging.

Auch wenn wohl kaum einer unter den 900 Zuschauern ernsthaft glaubte, dass Hahnbach aus einem 0:3-Rückstand noch einen Sieg machen könnte, so wurden alle guten Vorsätze der Gäste nach dem Seitenwechsel über den Haufen geworfen. Es waren noch keine 60 Sekunden gespielt, da hatte Pasieka nach einem eklatanten Fehler der kurz hinter der Mittellinie postierten Hahnbacher Abwehr erneut zugeschlagen und auf 4:0 erhöht. Hahnbach kassierte noch drei weitere Treffer durch Pasieka, bei denen die SVH-Hintermannschaft nicht unbedingt überzeugend aussah.

Gästetrainer Thorsten Baierlein nahm das Ausscheiden aus der Landesligarelegation mit Fassung: „Was mich natürlich enttäuscht, ist die Höhe der Niederlage. Wenn du nach einer Viertelstunde schon 0:3 hinten liegst, dann ist da aber nicht mehr viel zu machen.“ Sein Trainerkollege Rüdiger Fuhrmann wollte sich nicht lange mit dem Kantersieg aufhalten, sondern blickte bereits nach vorne. „Dass unser nächster Gegner Stadeln 30 Minuten Verlängerung auf dem Buckel hat, das müssen wir ausnutzen.“

Info:

SV Etzenricht - SV Hahnbach 7:0 (3:0)

SV Etzenricht: Heisig, Graßl, Koppmann, Pasieka, Stephan Herrmann, Christian Ermer (46. Sebastian Ermer), Pötzl, Wexlberger, Nürnberger (68. Felix Herrmann), Festl (73. Thomas Paul), Jurek

SV Hahnbach: Wismet, Johannes Dotzler, Seifert (73. Reichert), Hirschmann, Michael Rösch, Plach ((26. Erik Neiswirth), Schötz, Gäck, Hefner, Fabian Brewitzer (68. Jonas Rösch), Jonas Dotzler

Tore: 1:0 (6.) Martin Pasieka, 2:0 (11.) Stephan Herrmann, 3:0/4:0/5:0/6:0/7:0 (14./46./47./65./86./89.) Martin Pasieka - SR: Anette Hanf (SV Meinhardwinden) - Zuschauer: 900

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