Schöner hätte der Abschluss nicht sein können: Strahlender Sonnenschein, dennoch angenehme Temperaturen, schöner Blick auf die Burgruine, eine anspruchsvolle und doch machbare Strecke. Mit dem Burglauf in Flossenbürg endete am Samstag der diesjährige OVL-Cup. Der Lauf in Flossenbürg war der neunte in diesem Sommer. Und zum Abschluss gab es sogar einen Olympiasieger als Gewinner.
Eric Frenzel, mit seiner Familie unweit der Strecke in St. Ötzen beheimatet, hatte die Skier dieses Mal gegen Laufschuhe getauscht, lief die 7400 Meter lange Strecke in 25:56 Minuten - die bisher schnellste Zeit in all den Jahren. Streckenchef Karl Schwanitz und Laura Frenzel, die Spartenleiterin beim TSV, durften 150 Läuferinnen und Läufer in all den Altersklassen begrüßen. Früher waren es schon mal bis zu 300, doch nach zweijähriger Coronapause bleibt der ein oder andere mittlerweile doch weg.
Der guten Stimmung tat das keinen Abbruch. Swen Arnold von der DJK Weiden hatte sich auf die Verfolgung des Olympiasiegers gemacht und wurde in 27:03 Minuten Zweiter vor Deniz Bothner (27:18). Der vorherige Dauersieger Andreas Hecht von der DJK Weiden war beim Lauf unterhalb der Burgruine nicht am Start. Auch aus Karlsbad waren einige tschechische Triathleten angereist. Und sie stellten auch die Damensiegerin über die 3700 Meter. Eliska Kucerova kam nach 15:08 Minuten vor Karina Maier (TSV Detag Wernberg/15:36 Minuten) ins Ziel.
Bei den Jungs der Jahrgänge 2007 bis 2010 war über die 2350 Meter Simon Riedl (ATS Mitterteich) in 8:36 Minuten nicht zu schlagen, bei den Mädels der gleichen Altersklassen Hannah Schieder (DJK Weiden/9:24). Der schnellste Junge der Jahrgänge 2011 bis 2015 über die 1850 Meter war Vincent Steiner von der DJK Weiden (7:13). Das schnellste Mädchen in diesen Altersklassen seine Vereinskollegin Lara Werner (7:28). Und auch die Bambini gaben noch einmal richtig Gas. 500 Meter lang war die Strecke. Evelyn Rögner (TSV Pleystein) war bei den Mädels in 1:52 Minuten die Schnellste, bei den Jungs war Ben Strickner (SV Plößberg/1:58) der Sieger.
Die 20. Veranstaltung in Flossenbürg war wieder ein schöner Abschluss der Serie – einer mit Olympiaflair.













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