Rückblende: Bei einem Spiel der SC Hertha Aisch gegen die Forchheimer im Mai hatte der Spieler den Schiedsrichter angegriffen und gestoßen. Der Schiedsrichter stürzte auf den Hinterkopf und war kurzzeitig bewusstlos.
Die SpVgg Jahn Forchheim schloss daraufhin den Spieler aus dem Verein aus, entschuldigte sich beim 70-jährigen Schiedsrichter. Der Fall kam vor das Verbandssportgericht, das nun ein Urteil gefällt hat: Ausschluss auf Lebenszeit. Der Anwalt des Spielers argumentierte, dass dieser nicht davon ausgehen konnte, ein Stoßen oder Schubsen hätte derart weitreichende Folgen. Außerdem sei ein Strafverfahren anhängig, der Spieler sei vom Verein ausgeschlossen und die Tätlichkeit kein besonders schwerer Fall.
Der Verbandsanwalt blieb bei seiner Forderung nach lebenslanger Sperre. Der Spieler habe die Folgen "billigend in Kauf genommen". Deswegen sei der Ausschluss gerechtfertigt. Das Verbands-Sportgericht folgte dieser Einschätzung. Ein Ausschluss des Spieler sei "unabdingbar", mildere Mittel kämen "nicht in Betracht". Zuerst hat das Internetportal infranken.de über das Urteil berichtet.













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.