Hof an der Saale
09.01.2026 - 08:29 Uhr

Futsal-Endrunde in Hof: SV Poppenreuth als einziger Vertreter der Oberpfalz in der Außenseiterrolle

Der SV Poppenreuth vertritt als einzige Oberpfälzer Mannschaft die Region bei der Futsal-Endrunde in Hof. Nach einer dramatischen Zwischenrunde will das Team nun mit voller Besetzung und Ambitionen in der Endrunde bestehen.

Wenn am Samstag, den 10. Januar 2026, in Hof die Endrunde der Hallenkreismeisterschaft im Futsal des Spielkreises Hof/Wunsiedel/Tirschenreuth steigt, hält mit dem SV Poppenreuth nur ein Verein aus der Oberpfalz die Fahne hoch. Die Mannschaft um Trainer Richard Vanek hat sich in der Zwischenrunde unter außergewöhnlichen Umständen als einer der besten Gruppendritten durchgesetzt und damit das Ticket für die Endrunde gelöst. Nun wartet in der Gruppenphase eine anspruchsvolle Aufgabe: Mit den Hallenspezialisten vom 1. FC Waldstein, dem Landesligisten Eintracht Münchberg, sowie Wiesla Hof und dem ASV Wunsiedel trifft Poppenreuth auf vier etablierte Hallenteams. In der anderen Gruppe sind Vorwärts Röslau, der TSV Thiersheim, die SG Selb-Plößberg, Viktoria Hof und der SV Union Selb angesiedelt.

Viel Futsal-Erfahrung

Nur die beiden Erstplatzierten der Gruppe erreichen das Halbfinale und dürfen weiter vom Titel träumen. Die Erinnerung an die Zwischenrunde ist beim SVP noch frisch. Trotz Verletzungen, zweier Roter Karten und zeitweise nur fünf einsatzfähiger Spieler kämpfte sich Poppenreuth durch das Turnier und sammelte in fünf Spielen starke zehn Punkte.

Dieser Kraftakt hat Eindruck hinterlassen und das Selbstvertrauen gestärkt. Für die Endrunde soll nun jedoch alles anders laufen. Vanek kündigt einen klaren Fokus an: „Wir nehmen ausschließlich Spieler aus der ersten Mannschaft mit.“ Rund zehn Akteure werden auf dem Spielbericht stehen, viele von ihnen sind regelmäßig im Futsal-Spielbetrieb in Tschechien aktiv.

Einfach spielen

„Wir wollen zeigen, dass wir guten Futsal spielen können“, betont der Trainer und macht zugleich deutlich, worauf es ankommen soll: „Diesmal ohne Karten, ohne Diskussionen – ruhig, konzentriert und mit dem Fokus ganz auf das Futsalspiel.“ Die Zielsetzung formuliert Vanek bewusst realistisch. Die Konkurrenz sei stark, das Niveau hoch, doch die Ambitionen sind klar: „Unser Ziel ist es, unter die ersten drei zu kommen. Mit einem dritten Platz wären wir bereits zufrieden.“

Gleichzeitig ist die Vorfreude groß. „Auf das Turnier freuen wir uns sehr, denn Futsal zu spielen macht uns richtig Spaß“, so Vanek. Für Poppenreuth geht es damit nicht nur um Ergebnisse, sondern auch darum, die Oberpfalz auf der großen Hallenbühne würdig zu vertreten. Die Endrunde in Hof verspricht Spannung, Tempo und enge Entscheidungen – und mit dem SVP ein Team, welches nach dem Kraftakt der Zwischenrunde weiß, wie man sich auch gegen Widerstände behauptet.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.