04.11.2018 - 13:22 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach beendet Mini-Krise

Nach drei sieglosen Spielen in Folge kehrt die Maloku-Elf mit einem Erfolg beim ATSV Erlangen zurück in die Erfolgsspur. Rechtzeitig vor dem Spitzenspiel der Fußball-Bayernliga Nord in Gebenbach.

Johannes Böhm (Mitte) beendete mit seinem Joker-Tor auch die letzten Zweifel am Sieg der DJK Gebenbach in Erlangen.
von Autor LIKProfil
ATSV Erlangen - DJK Gebenbach 0:3 (0:1):

ATSV Erlangen: Kraut, Guerra (81. Dougalis), Kishimoto (46. Steininger), Marx, Krämer, List, Yüce (58. Faßold), Mandelkow, Graine, Markert, Kulabas

DJK Gebenbach: Nitzbon, Biermeier, Ceesay, Gorgiev, Kohler (68. Seifert), Jonas Lindner, Pirner (85. Klahn), Hempel, Scherm, Haller (69. Böhm), Becker

Tore: 0:1 (44.) Dominik Haller, 0:2 (53.) Niko Becker, 0:3 (78.) Johannes Böhm - SR: Stefan Klerner (Lichtenfels) - Zuschauer: 190

Ihre kleine Negativ-Serie von drei sieglosen Spielen hat die DJK Gebenbach mit einem verdienten 3:0-Erfolg gegen den zuletzt so starken ATSV Erlangen überzeugend beendet. Zugleich bleibt die Elf von Trainer Faruk Maloku Tabellenführer Aubstadt auf den Fersen, der am kommenden Samstag zum Top-Spiel der Fußball-Bayernliga Nord in Gebenbach erwartet wird.

Gegenüber dem Hof-Spiel gab es eine personelle Veränderung bei der DJK. Für den verletzten Konstantin Keilholz (Zerrung) rückte Fabio Pirner in die Startelf. Der mit 17 Jahren jüngste Spieler im DJK-Kader machte seine Sache ausgezeichnet und lieferte dabei wie die gesamte Mannschaft ein großes Laufpensum ab. "Von der ersten Sekunde an haben wir versucht, das Spiel intensiv zu führen. Wir haben permanentes Pressing gespielt und uns in der ersten Halbzeit unglaublich viele Chancen herausgespielt", lobte Faruk Maloku nicht nur die spielerischen Elemente, sondern vor allem auch die kämpferische und läuferische Einstellung seiner Truppe.

Bereits nach 30 Sekunden hätte diese in Führung gehen können. Kapitän Timo Kohler war frei durch, scheiterte aber aus sechs Metern an Torhüter Michael Kraut. Zweimal Haller (5./11), Jonas Lindner (10.) und Biermeier (12.) hatten gleich in der Anfangsphase weitere gute Möglichkeiten. Die spielstarken Gastgeber hatten durch das frühe Anlaufen der DJK Probleme im Spielaufbau. "Wir wollten mit Leidenschaft spielen und unbedingt an unsere guten Leistungen zuletzt anknüpfen. Wir hatten ein paar Halbchancen, so wirklich zwingend waren wir aber nicht", sagte ein enttäuschter ATSV- Trainer Skeraj Shqipran. Jonas Lindner scheiterte nach einem klugen Pass von Julian Ceesay (22.) freistehend an Torhüter Kraut, in der 38. Minute war der ATSV-Schlussmann bereits ausgespielt, aber Becker traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Eine Minute vor der Pause fiel dann doch die hochverdiente Führung: Eine schnelle Kombination über die rechte Seite schloss Dominik Haller mit einem trockenen Flachschuss aus 16 Metern ganz humorlos ab.

Kurz nach dem Seitenwechsel beendete Niko Becker seine Torflaute. Der Torjäger nahm einen abgewehrten Ball aus zehn Metern volley und hämmerte ihn unhaltbar zum 0:2 (53.) ins Netz - ein herrliches Tor und zugleich der 50. Saisontreffer der DJK Gebenbach. "Nach dem 2:0 haben wir etwas Gas rausgenommen, das war nicht so gut", schränkte Maloku den bis dahin starken Auftritt seiner Mannschaft ein. Das Nachlassen hatte zur Folge, dass den Mittelfranken fast der Anschlusstreffer geglückt wäre. Hakim Graine scheiterte in der 58. Minute in aussichtsreicher Position an DJK-Torhüter Michael Nitzbon.

Faruk Maloku reagierte und brachte mit Marco Seifert und Johannes Böhm zwei frische Akteure. Seifert ließ noch zwei Großchancen (72./76.) zur endgültigen Entscheidung liegen - aber Böhm machte wie schon gegen Bayern Hof sein Joker- Tor. Er setzte sich in der 78. Minute richtig stark durch und traf mit einem satten Schuss aus 15 Metern zum 0:3.

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