Gebenbach
11.04.2026 - 19:21 Uhr

DJK Gebenbach bereit fürs Derby: Sechster Sieg aus den vergangenen sieben Spielen

Die DJK Gebenbach triumphiert mit 3:2 über den FC Ingolstadt II und bleibt seit sieben Spielen ungeschlagen. André Klahn, Leon Kipry und David Dujmovic sichern die Tore für einen verdienten Sieg in der Bayernliga Nord.

Andre Klahn (rechts) traf für die DJK Gebenbach beim Sieg in Ingolstadt. Bild: Hubert Ziegler
Andre Klahn (rechts) traf für die DJK Gebenbach beim Sieg in Ingolstadt.

Die DJK Gebenbach setzt ihre Serie fort: Nach dem 3:2-Auswärtserfolg in der Fußball-Bayernliga Nord beim FC Ingolstadt II ist man seit sieben Spielen unbesiegt und hat dabei sechs Siege geholt. Gebenbach ging mit breiter Brust in die Partie und kam früh zu ersten Gelegenheiten, vor allem über André Klahn oder Leon Kipry (4./14.). Klahn war es auch, der in der 16. Minute einen Ball nach innen brachte, wo ein Ingolstädter Verteidiger den Ball gerade noch an die Latte lenkte.

Ein paar Minuten später belohnte sich die DJK für das Engagement der Anfangsphase: Salah El Berd schickte erneut André Klahn auf den Weg, der aus 16 Metern zum 1:0 einschob. Der Vorlagengeber hätte dann einige Zeit später erhöhen können, sein Abschluss war aber kein Problem für Ingolstadts Torhüter Rafael Eßlinger (24.). Die Jungschanzer waren erstmals nach gut einer halben Stunde offensiv gefährlich, allerdings behielt Lukas Völlger im Eins-gegen-Eins gegen Timo Hengmith die Oberhand (28.).

Nach einer weiteren nicht genutzten Gelegenheit von Salah El Berd (37.) hatte man sich schon fast auf die Führung für die DJK zur Pause eingestellt, als die Gastgeber wie aus dem Nichts zum Ausgleich kamen: Nach einem Ballverlust im Mittelfeld ging es relativ schnell im Umschalten, und am Ende glich Damian Coric zum 1:1-Pausenstand aus (42.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff ließ Timo Kohler noch die Chance auf die erneute Führung liegen (45.).

Die U21 der Ingolstädter hatte dann den besseren Start – begünstigt durch Lukas Völlger, der bei einem Rückpass zu lange zögerte, den Ball verlor und beim Klärungsversuch den Ingolstädter Angreifer abräumte: Leo Haas verwandelte den fälligen Strafstoß zur mehr als überraschenden Führung (50.). Aber die DJK zeigte eine starke Reaktion und kam in den folgenden Minuten zu etlichen guten Chancen, zum Beispiel durch Alexander Moratz (53.), Salah El Berd (59.) oder erneut Alexander Moratz (61.).

Der Ausgleich war nach dieser Druckphase nur noch eine Frage der Zeit – und er fiel in der 62. Minute, diesmal mit etwas Glück, weil der Distanzschuss von Leon Kipry aus gut 20 Metern entscheidend abgefälscht wurde. Verdient war dieses 2:2 allemal, weil die DJK jetzt auch weiterdrückte. Allein die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig, weil Leon Kipry (63.) und André Klahn (70./73.) knapp verzogen.

Besser machte es der eingewechselte David Dujmovic in der 75. Minute, als er den Angriff selbst einleitete, von André Klahn bedient wurde und per Dropkick aus gut 20 Metern den Ball zur erneuten Führung ins Netz donnerte. Ingolstadt passte das natürlich so gar nicht, und so warf das Team des Ex-Gebenbachers Oliver Gorgiev noch mal alles nach vorn, die größte Chance klärte Lukas Völlger in der 83. Minute. Dass Leon Kipry in der Nachspielzeit das 4:2 noch liegen ließ, passte an diesem Tag irgendwie ins Bild – änderte aber auch nichts daran, dass die DJK sich diesen Sieg verdient und erarbeitet hat. Damit rutscht die Mannschaft von Dominic Rühl in der Tabelle auf Platz vier und geht mit der Empfehlung von sechs Siegen aus den letzten sieben Partien am kommenden Wochenende ins Derby gegen die SpVgg SV Weiden.

FC Ingolstadt II: Eßlinger, Atak, Hengmith, Bachmann (70. Osei Tutu), Pollak, Coric (63. Nottrodt), Tasmin (63. Lakatos), Haas, Rexhepi (76. Bakic), Ham, Nduka

DJK Gebenbach: Völlger – Hofmann, Vogl, Moratz, Vidovic (58. Bakir) – Klahn (90.+1 Kapaj), Schwindl, Kipry, Späth (74. Dujmovic) – El Berd, Plankl (17. Kohler)

Tore; 0:1 (22.) André Klahn, 1:1 (42.) Damian Coric, 2:1 (50./Foulelfmeter) Leo Haas, 2:2 (62.) Leon Kipry, 2:3 (75.) David Dujmovic – SR: Fridolin Hiefner – Zuschauer: 50

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