02.08.2019 - 15:19 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach vor hoher Hürde bei der SpVgg Ansbach

Aufatmen nach dem ersten Saisonsieg bei der Mannschaft von Trainer Faruk Maloku. Jetzt geht es zum Vorjahreselften, der unter der Woche aufhorchen ließ.

Der erste Schritt ist gemacht, folgt jetzt gleich der zweite? Die DJK Gebenbach (Bild) ist zu Gast bei der SpVgg Ansbach.
von Autor MREProfil

Die DJK Gebenbach ging am Mittwoch durch ein Wechselbad der Gefühle: Traumstart, Ernüchterung, neue Hoffnung und am Ende völlige Ekstase: Mit dem 4:2-Heimerfolg gegen den 1. FC Sand hat die Saison in der Fußball-Bayernliga Nord jetzt gefühlt endlich begonnen für die Elf von Trainer Faruk Maloku. Doch am Samstag, 3. August, um 15 Uhr steht schon wieder die nächste Hürde auf dem Programm: die SpVgg Ansbach.

Die wird mit einer richtig breiten Brust aufwarten. Der Grund dafür sind acht Tore. Nicht acht Tore der laufenden Saison, sondern acht Tore in der letzten Partie am Mittwochabend beim 8:1-Auswärtssieg gegen Viktoria Kahl. Sicherlich spielte dem Vorjahreselften aus Ansbach da ein Platzverweis gegen den Aufsteiger nach einer guten halben Stunde in die Karten. Aber trotzdem: Acht Tore, wenn auch gegen einen Gegner, der wohl jetzt schon zu den Top-Abstiegskandidaten gehört, müssen auch erst mal geschossen werden. Insofern haben sich die Ansbacher selbst heiß gemacht auf das Duell gegen die DJK Gebenbach. Vor der fünften Partie hat die SpVgg damit zwei Siege und zwei Niederlagen auf dem Konto - ein akzeptabler Start für Neu-Trainer Robert Kovacic.

Der ehemalige Profi (unter anderem Dynamo Dresden und Union Berlin) führt seit Saisonbeginn die junge Truppe an. Eine Mannschaft, vor der DJK-Trainer Faruk Maloku durchaus Respekt hat: "Die spielen ein intensives Angriffspressing mit viel Dynamik, eine junge und sehr talentierte Mannschaft." Jung, talentiert und dynamisch trifft aber sicherlich auch auf sein Team zu. Das holte sich während der Woche den ersten Dreier der Saison in einem packenden Spiel - ein wichtiges Erfolgserlebnis: "Das tut natürlich gut", so Maloku, "denn die Mannschaft musste dafür leiden und wir mussten uns diesen Sieg verdienen. So hat ein solches Spiel dann auch eine gewisse Nachhaltigkeit." Auch wenn das Eis durch den 4:2-Erfolg gegen Sand jetzt gebrochen scheint: Überheblich wird man nicht und forsche Ansagen gibt es auch keine. "Der erste Schritt ist gemacht, aber das war nur ein Spiel", betont Maloku.

Gegen Ansbach komme es darauf an, sich nicht von der Geschwindigkeit des Pressings beeinflussen zu lassen und bei Ballverlusten aufmerksam zu sein. Dann könnten sich Räume ergeben, die es beispielsweise gegen den 1. FC Sand, der nach der zwischenzeitlichen Führung doch ziemlich tief stand, nicht so gab. Vielleicht kommt also ein solch aggressiv agierender Gegner der DJK entgegen. Denn trotz aller Bodenständigkeit würden auch drei weitere Punkte den Gebenbacher weiter Aufwind geben. Außer den Langzeitverletzten Kai Hempel und Johannes Scherm sind wohl alle Mann dabei.

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