12.04.2019 - 13:23 Uhr
GebenbachSport

DJK Gebenbach: Auf Kunstrasen gegen Beton-Abwehr

Die Fahrt des Bayernliga-Spitzenreiters DJK Gebenbach geht am Sonntag in der Fußball-Bayernliga Nord zur DJK Don Bosco Bamberg. Die hat eine schwache Offensive, aber eine starke Defensive. Und einen echten Heimvorteil.

Vorsicht bei Freistößen und Ecken! Gebenbachs Trainer Faruk Maloku warnt seine Mannschaft vor dem Spiel bei der DJK Don Bosco Bamberg vor allem vor den Standards der Oberfranken.

Durch den Punktgewinn am vergangenen Wochenende gegen den TSV Großbardorf (0:0) konnte die Truppe von Trainer Faruk Maloku den Vorsprung auf Aubstadt auf nun vier Zähler ausbauen, wobei der Verfolger noch ein Spiel weniger auf dem Konto hat. Der Gegner am Sonntag, 14. April (15 Uhr), die DJK Don Bosco Bamberg, verlor beim SC Eltersdorf mit 0:2, allerdings mussten die Oberfranken 60 Minuten in Unterzahl bestreiten, da Torhüter Michael Edemodu die Rote Karte wegen einer Notbremse sah.

28 Gegentore in 27 Spielen

Mario Bail, Trainer der Heimmannschaft, freut sich auf das nächste Top-Spiel für sein Team und bittet zum heißen Tanz: "Mit Gebenbach kommt nach dem Spiel in Eltersdorf der nächste richtig schwere Gegner auf uns zu. Der Tabellenführer verfügt über eine individuelle wie auch spielerisch hervorragende Mannschaft. Wir werden alles dafür tun, damit die Zuschauer ein interessantes Spiel sehen." Prunkstück der Bamberger ist die Defensive: Mit nur 28 Gegentoren in 27 Spielen hat der Tabellensiebte nach dem TSV Aubstadt (23) und dem Würzburger FV (26) die drittbeste Abwehr der Bayernliga Nord.

Darunter leidet allerdings die Offensive. Mit nur 37 Toren hat Bamberg die viertschlechteste der Liga. Allerdings gilt es für die Gebenbacher, den Topscorer Johannes Rosiwal in den Griff zu bekommen, mit 19 Torbeteiligungen (11 Tore und 8 Vorlagen) ist der 25-Jährige der Dreh- und Angelpunkt im Spiel. Des Weiteren muss man ein Auge auf den regionalligaerfahrenen Christopher Kettler haben, der als Abwehrspieler bereits neunmal traf.

DJK-Trainer Faruk Maloku warnt seine Jungs vor der schweren Auswärtshürde: "Uns ist klar, dass Bamberg richtig heiß auf uns sein wird. Ebenso ist uns klar, dass wir voll liefern müssen, wollen wir aus Bamberg was Zählbares mitnehmen. Don Bosco spielt eine starke und vor allem stabile Saison. Defensiv sehr stark, körperlich präsent und über Standards stets gefährlich." Hinzu kommt, dass alle Partien von Don Bosco Bamberg auf Kunstrasen stattfinden. Es gilt für die Gäste, sich schnell auf den ungeliebten Untergrund einzustellen. Faruk Maloku kann aus dem Vollen schöpfen, nur die beiden Langzeitverletzten Kai Hempel und Johannes Scherm stehen nicht zur Verfügung. Beide Spieler wurden bereits erfolgreich operiert und befinden sich auf dem Weg der Besserung.

Torwart rotgesperrt

Bambergs Coach MarcoBail muss dagegen auf Torwart Michael Edemodu (Rotsperre), Uli Spies (Zerrung), Benedikt Leicht (Kreuzbandriss), Markus Fischer (Kreuzbandriss) und Manuel Hümmer (Aufbautraining) verzichten. Trotz der zwei verlorenen Punkte am vergangenen Wochenende sind die Mannen um Kapitän Timo Kohler seit dem Rückrundenstart gegen die SpVgg Bayern Hof ungeschlagen und möchten die Serie weiter ausbauen, um weiter ein wichtiges Wort um die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga mitreden zu können. In den bisherigen drei Vergleichen mit Don Bosco Bamberg gewannen jedes Mal die Oberpfälzer (3:1, 3:0 und 3:1).

DJK Gebenbach: Nitzbon (1), Damiano (30); Fischer (4), Ceesay (3), Biermeier (5), Becker (7), Haller (8), Gorgiev (9), Kohler (10), Libotovsky (18), Pirner (19), Böhm (22), Keilholz (27), Jonas Lindner (23), Klahn (28), Frank Lincke (20), Seifert (11)

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